Bauer sucht Frau am Attersee

„Vü g‘orbeit und guad gessn“. So beschreibt sich Wolfgang, der ab sofort Oberösterreichs Vertreter auf ATV seine Traumpartnerin sucht, selbst. In der siebten Auflage der Kuppelshow muss er das Etikett „muskulöser Biobauer“ mittragen.

Wolfgang, der „muskulöse Biobauer“ aus Oberösterreich, sucht ab heute Frau mittels ATV

190 Zentimeter groß und 90 Kilo schwer ist Wolfgang, der sich so manchen Vergleich mit Arnold Schwarzenegger gefallen lassen muss. Wenn er ab heute im TV auf Brautschau geht, ist das für den Ökobauern nicht der erste Schritt in die Öffentlichkeit. „Im vergangenen Jahr habe ich mich für den Jungbauernkalender fotografieren lassen“, sagt der 34-Jährige, der das vielbeachtete Werk jetzt als Mr. August ziert. Der Entschluss, sein Glück bei „Bauer sucht Frau“ zu versuchen, ist ihm daraufhin nicht schwergefallen. „So eine Sendung ist eine Chance, die hast du nur einmal im Leben“, sagt Wolfgang.

Immerhin: Vier Ehen, drei Verlobungen und sechs Babys kann das Kuppelformat mit Moderatorin Katrin Lampe schon auf sein Konto verbuchen.

Riesenerwartungen, seine absolute Traumfrau zu finden, hat Wolfgang zwar nicht, wenn sie „natürlich und nicht zu klein“ sei, würde das dem Liebesglück aber deutlich auf die Sprünge helfen. Auch bei den vielen sportlichen Aktivitäten des Landwirts sollte seine Zukünftige mithalten können: Snowboarden, Tourengehen, Bergsteigen und Marathonläufe stehen auf dem Freizeitprogramm des Oberösterreichers, der jetzt bereits seit fünf Jahren Single ist.

„Vor zwei Jahren habe ich den Betrieb übernommen“, erzählt er: „Jetzt muss ich viel arbeiten und komm‘ nicht mehr so fort. Früher wäre es oft leicht gegangen, mit den Mädels, damals wollt‘ ich nicht. Jetzt will ich und jetzt klappt‘s nicht mehr so“, fasst er sein Problem zusammen.

So ein richtiger Draufgänger sei er nie gewesen, eher ein ruhiger Typ. Am wichtigsten ist ihm, „dass ich auch im Fernsehen ich selbst bin“. Dass er seinen 38 Hektar großen Betrieb in der Nähe des Attersees bewirtschaftet, verrät er, ebenso, dass er sein Hauptaugenmerk auf Rinderzucht und Ackerbau legt. Wo genau seine 30 Tiere und seine 30 Hektar Wald liegen, aber nicht: „Das hat mir die Produktionsfirma geraten, sonst könnte es passieren, dass Stalkerinnen bei mir auftauchen.“

Quelle: OÖN