Neue Hinweisschilder im Naturpark sollen Bewusstsein schaffen


STEINBACH/WEYREGG. Der Naturparkverein startete gemeinsam mit einigen Ortsbauernschaften die neue Aktion „Respektvolles Miteinander im Naturpark Attersee-Traunsee“.

Foto: Naturpark Attersee-Traunsee

Mit der Ausgabe von rund 100 Hinweistafeln „Achtung Weidevieh – Mutterkühe verteidigen ihre Kälber“ haben die Ortsbauernschaften von Altmünster, Weyregg und Steinbach gemeinsam mit dem Naturparkverein die neue Aktion „Respektvolles Miteinander im Naturpark Attersee-Traunsee“ ins Leben gerufen. Wo Wanderwege über Kuhweiden führen, werden die Tafeln an Weidezäunen befestigt. Sie sollen auf mögliche Gefahren unbewussten Handelns hinweisen und Bewusstsein für den richtigen Umgang mit dem Weidevieh schaffen.

„Das “Kuh-Urteil„ in Tirol hat das Thema breitenwirksam gemacht, jedoch beschäftigen tut es die Bauern schon länger, nimmt doch die Nutzung der Kulturlandschaft als Erholungs- und Erlebnisraum stetig zu. Das kann zu Nutzungskonflikten führen. Wir wollen dazu gemeinsam einen Aktionsplan entwickeln und eine verträgliche Besucherlenkung fördern“, sagt Clemens Schnaitl, Geschäftsführer des Naturparkvereins.

Bei einer Gesprächsrunde auf der Kreuzing-Alm wurden die Anliegen der Bauern und ihre Beobachtungen und Erlebnisse besprochen. Den Landwirten, die mit viel Einsatz die vielfältige Kulturlandschaft bewirtschaften und hochwertige Lebensmittel erzeugen, ist es von großer Wichtigkeit, dass die Nutzer der Wander- und Radwege auch Verständnis für die Bewirtschaftung entwickeln. So kann eine verträgliche Nutzung unserer Landschaft durch alle Beteiligten gelingen.

DAS SPEISEEIS, DAS BIS AN DIE HAUSTÜRE KOMMT

WOLFGANGSEE. Seit zwei Jahren ist Salzburg um einen Eissalon im Zentrum der Salzburger Altstadt reicher. EISL EIS, das Bio-Schafmilcheis vom Wolfgangsee, hat die Herzen der Eisliebhaber und Gastronomen schon nach kurzer Zeit erobert. Nun gelang Familie Eisl eine österreichweite Sensation! Denn ab sofort ist das begehrte Schafmilcheis nicht nur lokal, sondern mittels umweltschonenden Direkt-Versandes sogar österreichweit für Privatpersonen, sowie für Gastronomie-Betriebe erhältlich. Familie Eisl startet hiermit den ersten österreichweiten Speiseeisversand! Wie das gehen kann? Ein eigener Onlineshop, sowie eine nachhaltige und ausgeklügelte Tiefkühl-Verpackung machen es möglich.

Familie Eisl am Wolfgangsee. Foto: Helge Kircberger

WENN AUS EINER IDEE MEHR WIRD

Nach dem großen Erfolg, den die Eröffnung des ersten Schafmilcheis-Salons Österreichs mit sich brachte, ist Familie Eisl vom „Seegut Eisl“ am Wolfgangsee nun für den nächsten Schritt gerüstet. Denn, die Nachfrage nach dem Bio-Schafmilcheis war groß und so machte es sich Familie Eisl zum Ziel ihre Bio-Eisspezialitäten auch Kunden, die nicht in Salzburg ansässig sind, anbieten zu können. So wurde gut 1,5 Jahre lang getüftelt und entwickelt, bis die geeignete Lösung gefunden war: Ab sofort kommt das handwerklich hergestellte und mehrfach ausgezeichnete EISL EIS mittels eines ausgeklügelten Versand-Systems österreichweit direkt bis an die Haustüre der Kunden.

VOM ONLINESHOP BIS ZUR HAUSTÜRE

Eine gute Nachricht für alle Genießer, Bio-Liebhaber, oder all jene, die einfach nicht genug von Eiscreme bekommen können: durch den 1. Speiseeis-Versand Österreichs ist die Auffüllung des Tiefkühlschrankes kinderleicht. Die Bio-Schafmilcheis-Spezialitäten können ganz bequem mit wenigen Mausklicks im eigenen Onlineshop bestellt werden. Anschließend wird das Eis händisch und sorgfältig direkt am Bio-Bauernhof der Familie Eisl verpackt. In einer ausgeklügelten und dick isolierten Verpackung, versehen mit besonders kalten und langanhaltenden Tiefkühlelementen, wird das Eis versendet. So herrschen in der Versandbox Temperatun wie im Tiefkühlschrank und das Eis bleibt bis zu 30 Stunden tiefgefroren. Das Eis kommt am Folgetag des Versandes als „Next Day Fresh Sendung“ mit der Österreichischen Post direkt beim Kunden an.

NACHHALTIGES VERPACKUNGSSYSTEM

Als 100% bio-zertifizierter Betrieb wird Nachhaltigkeit am Seegut Eisl groß geschrieben. So hat Familie Eisl auf der Suche nach dem perfekten, nachhaltigen Verpackungs-System lange getüftelt. Der Kunde hat bei seiner Bestellung nun die Wahl zwischen zwei Verpackungs-Varianten. Familie Eisl versendet ihr Bio-Schafmilcheis zum einem in einer Einweg-Box mit Stroh-Isolierung, aus 100% aus Naturprodukten. Das Paket besteht aus einem stabilen Karton, sowie einer dicken Isolierschicht aus naturbelassenem Stroh, welches in einem stärkebasierten Flies umhüllt ist. Alle Komponenten sind vollkommen ökologisch, sowie biologisch abbaubar. Die besonders kalten Tiefkühlelemente bestehen aus reinem Trinkwasser und Salz aus dem Salzkammergut. Natur pur eben. Nur die Beutel-Hülle bleibt als minimaler Kunststoffmüll. Alle weiteren Verpackungsmaterialien können einfach, zum Beispiel zum Basteln, wiederverwendet oder nachhaltig recycelt werden.

Alternativ wird das EISL EIS auch in einer Mehrweg-Isolierbox versendet. Dies ist eine lebensmittelechte, dicke Isolierbox, welche mit speziell entwickelten, extra kalten und langanhaltenden Kühlmodulen versehen ist. Bei Ankunft des Paketes nimmt der Kunde das Eis gleich aus der Box. So nimmt der Postbote die Isolierbox gleich wieder mit und diese wird an die Familie Eisl retourniert. Die Box wird folglich immer wieder verwendet, wodurch kein Verpackungsmüll entsteht. Perfekt ist dieses System vor allem bei größeren Bestellungen oder für Gastronomie-Betriebe. Zudem kommt das Bio-Schafmilcheis durch die CO2 neutrale Zustellung der Österreichischen Post umweltschonend direkt beim Kunden an.

Joesi Prokopetz neuer Botschafter der Salzkammergut Fischrestaurants

Der neue Botschafter mit Obmann Hans Parzer und Heide Kühnel.
Foto: Hörmandinger

Auch heuer luden die Salzkammergut Fischrestaurants wieder zum traditionellen Sommerfest. Man traf sich dazu im Hotel Haberl in Attersee, genoss kulinarische Gaumenfreuden, präsentierte das neue Trachtenpärchen und nominierte Kabarettist Joesi Prokopetz zum neuen kulinarischen Botschafter.

Bei strahlend blauem Himmel und Sonnenschein trafen sich einhundertvierzig geladene Freunde und Stammgäste der Salzkammergut Fischrestaurants direkt am Ufer des blaugrün glitzernden Attersees. Bei bester Stimmung genoss man ein Gläschen Sekt und einen am offenen Feuer gegarten Flammlachs. Beim anschließenden Gourmetmenü ging es dann kulinarisch so richtig zur Sache. Hausherrin Cornelia Haberl und Hans Lugstein vom 1er Beisl in Nußdorf überraschten die Fischfans mit einem gebeizten Filet von der Atterseereinanke, einer Mostsuppe mit hausgemachten Speckknödel und einem geschmorten Backerl vom Kalb mit Wagramer Spargel, Selleriecreme und Erdäpfelpüree. Zum süßen Abschluss wurden die Gäste mit einer Limetten-Buttermilchcreme mit Marillensugo und hausgemachtem Marillensorbet überrascht.

Feschestes Trachtenpärchen Oberösterreichs

Auch heuer suchten die Salzkammergut Fischrestaurants wieder das fescheste Trachtenpärchen Oberösterreichs. Claudia Mair & René Reiter konnten mit ihrem Charme die Jury überzeugen. Sie freuen sich über einen Gössl Tracht, zur Verfügung gestellt von Mesi Koch von Gössl Bad Ischl und ein Fotoshooting mit Profifotograf Ralph Fischbacher. Die beiden Vöcklabrucker werden ab sofort das neue Aushängeschild der Salzkammergut Fischrestaurants sein. Dazu gratulierten die bisherigen Trachtenpärchen Lisa & Raphael, Ulrike & Benjamin und Sara & Raffael.

Joesi Prokopetz ist neuer Botschafter

Höhepunkt des Abends war schließlich die Ernennung von Kabarettisten und Austropop Urgestein Joesi Prokopetz zum neuen kulinarischen Botschafter der Salzkammergut Fischrestaurants.Prokopetz ist nicht nur leidenschaftlicher Genießer, sondern auch langjähriger Fan des Salzkammergutes. Vor seiner Ernennung erheiterte Prokopetz mit seiner launigen Lesung unter anderem Rössl-Wirtin Gudrun Peter und Ex-Seer Hampl Spitz. Prokopetz ist übrigens nach Schriftsteller Alfred Komarek, Prof. Gerhard Tötschinger, den Schauspielern Karl Merkatz und Fritz Karl, Ex-Finanzminister Dr. Hans Jörg Schelling, ÖFB Präsident Leo Windtner, Foodbloggerin Cooking Catrin und TV-Liebling Harry Prünster der bereits 9. Botschafter der Fischspezialisten. Obmann Johann Parzer und Stellvertreterin Heide Kühnel überreichtendie Ehrenurkunde. Die anwesenden Botschafter Harry Prünster und Hans Jörg Schelling wiesen Prokopetz anschließend in die ehrenvollen Aufgaben eines Botschafters ein. Was da genau besprochen wurde, weiß man nicht so genau, allerdings dauerten die Gespräche noch bis in den späten Abend.

Ich, Bauer: Die Bäuerin das bin ich!

Die Bäuerin, das bin ich! Christine Pichler-Brix
mit ihrem Mann Alex und den drei Söhnen Foto: Servus TV / Suedkino

Die Doku-Serie „Ich, Bauer“ porträtiert die Höhen und Tiefen des Bauernlebens. Diesmal: Hoch über dem Attersee liegt der Hof der Bäuerin Christine Pichler-Brix: vierzehn Mutterkühe, die Kälber, zwei Schweine zum Eigenverzehr, ein paar Hühner, Wiesen und Wald. Ihr Betrieb ist klein, das Einkommen auch. Was hindert Christine und ihre Familie daran aufzugeben, so wie jährlich fünftausend Kleinbauern österreichweit? Christine Pichler-Brix kämpft und lebt vor, wie wichtig Kleinbauern für die Landschaftspflege sind und welche zentrale Bedeutung sie für dörfliche Gemeinschaften haben.

Eigentlich wollte Christine, die Älteste von vier Töchtern, alles, nur nicht Bäuerin werden. Auf dem „Bergsimon“, so heißt der Hof der Familie Pichler, musste sie von klein auf mit anpacken, denn beim Großvater galt nur, „wer buckelte“. Christines Vater arbeitete Tag und Nacht, die Mutter hielt die Familie zusammen. Während ihrer Lehrzeit als Tischlerin lernte Christine ihren heutigen Mann Alex kennen und ließ sich mit ihm im Waldviertel nieder. Doch als die Mutter arbeitsunfähig wurde, kam der Hilferuf vom Hof: der Vater schaffte es nicht allein und keine der Schwestern wollte zurück. So entschieden Christine und ihr Mann Alex es zu versuchen. Doch erst nach jahrelangen Kämpfen übergab der Vater den Hof an Tochter und den Schwiegersohn. Tausend Euro im Monat wirft der Hof mittlerweile ab, der Großteil davon sind EU-Förderungen. Ohne das Lehrergehalt ihres Mannes Alex ginge es nicht – und das mit drei Kindern, die zwar schon erwachsen sind, aber immer noch auf dem Hof leben. Während ihr Vater noch meinte Tag und Nacht arbeiten zu müssen, nimmt Christine sich heute dennoch Zeit für Freunde, eine Skitour oder ihr politisches Engagement im Verband der Kleinbauern. Und weil sie und ihr Mann die drei Söhne früher nie zum Mitarbeiten gezwungen haben, helfen diese heute freiwillig in der Landwirtschaft. 

ServusTV zeigt vier Folgen „Ich, Bauer“, freitags ab 21:15 Uhr:

  • „Neues Leben am alten Hof“, Freitag, 14. Juni, 21:15 Uhr bei ServusTV
  • „Die Bäuerin, das bin ich!“, Freitag, 21. Juni, 21:15 Uhr bei ServusTV
  • „Der König von der Engelswand“, Freitag, 28. Juni, 21:15 Uhr bei ServusTV
  • „Von starken Frauen“, Freitag, 05. Juli, 21:15 Uhr bei ServusTV

Neuer Tourismusverbandes Attersee-Attergau startet Aktivitäten

Wirtschafts- und Tourismus-Landesrat Markus Achleitner: „Auch am Attersee hat sich neue schlagkräftige Tourismusorganisation gebildet“ – Angelina Eggl neue Geschäftsführerin – Erfolgsbilanz im oö. Tourismus mit erstmals mehr als 3 Millionen Gäste.

Erste Vollversammlung des neuen Tourismusverbandes Attersee-Attergau – Aufsichtsratsvorsitzender Andreas Aichinger, Geschäftsführerin Angelina Eggl und Wirtschafts- und Tourismus-Landesrat Markus Achleitner. Foto: Hans Ebner

Die Reform von Oberösterreichs Tourismusverbänden mit dem Ziel, durch Zusammenschlüsse die Schlagkraft zu erhöhen, schreitet zügig weiter voran: Die Tourismus- und Freizeitwirtschaft in Oberösterreich soll durch moderne Strukturen fit für die Herausforderungen der Zukunft zu machen. Durch Zusammenlegungen von ursprünglich 104 Tourismusverbänden auf letztlich rund 20 werden durch die Bündelung von Ressourcen schlagkräftige und effiziente Organisationen geschaffen. Mit der ersten gemeinsamen Vollversammlung hat nun auch der neue Tourismusverband Attersee-Attergau seine Aktivitäten gestartet: „Der neue Tourismusverband umfasst die beiden bisherigen Verbände Attersee und Attergau sowie die Gemeinden Frankenmarkt und Vöcklamarkt. Damit hat sich am Attersee eine schlagkräftige Tourismusorganisation entwickelt, die sich hervorragend am Markt etablieren wird können“, zeigte sich Wirtschafts- und Tourismus-Landesrat Markus Achleitner im Rahmen der Vollversammlung in Attersee überzeugt. Aufsichtsratsvorsitzender ist Andreas Aichinger, seit 1. Mai ist Angelina Eggl neue Geschäftsführerin des Tourismusverbandes.

„Mit den neuen modernen Tourismusstrukturen soll auch der Erfolgskurs von Oberösterreichs Tourismus fortgeschrieben werden: Immerhin gab es im vergangenen Tourismusjahr 2017/18 erstmals 3 Millionen Gäste in Oberösterreich. Gleichzeitig wurde bei den Nächtigungen erstmals seit 25 Jahren wieder die 8-Millionen-Marke in Oberösterreich überschritten“, betont Achleitner.

Der neue Tourismusverband Attersee-Attergau umfasst die Attersee-Gemeinden Attersee, Nußdorf, Schörfling, Seewalchen, Steinbach, Unterach, Weyregg, weiters Berg im Attergau, St. Georgen im Attergau und Straß am Attergau sowie Frankenmarkt und Vöcklamarkt. „Dieser Zusammenschluss ist auf jeden Fall ein großer Wurf, denn der neue Tourismusverband wird künftig immerhin 680.000 Nächtigungen erzielen“, unterstreicht LR Achleitner.

Neue Geschäftsführerin und neuer Aufsichtsrat für Tourismusverband Attersee-Attergau

Mit 1. Mai hat Angelina Eggl die Geschäftsführung des neu fusionierten Tourismusverbandes Attersee-Attergau übernommen. Sie blickt auf eine langjährige touristische Laufbahn zurück. Sie hat das Tourismushandwerk von der Pike auf gelernt und in ihrem Karriereweg verschiedene Stationen durchlaufen – von der Rezeptionistin bis zur Hoteldirektorin mehrerer Hotels wie zB des Hotels im Palais Schwarzenberg, in Wien. Zuletzt war sie für die Wirtschaftskammer Wien als Lehrlingsbeauftrage und im Tourismusconsulting tätig. All diese Erfahrungen lässt sie nun in ihre Position als neue Geschäftsführerin der zweitgrößten Salzkammergut-Tourismusregion einfließen. Mir ist es wichtig, zuallererst einen gemeinsamen Tenor und ein gemeinsames Bewusstsein des neuen Tourismusverbandes zu schaffen. Dass die neue Tourismusregion viel Potenzial aufweist, welches man nur gemeinsam ausschöpfen kann, ist den Akteuren am Attersee bewusst“, betont Eggl.

Dabei sollen auch in Zukunft die neu gewählten Aufsichtsratsmitglieder eine zentrale Rolle spielen, die bei der Vollversammlung in Attersee gewählt worden sind: Die Aufsichtsratsmitglieder Jürgen Schütz, Christine Schmoller, Georg Föttinger, Nicole Eder, Doris Schreckeneder, Marlene Beer, Ernst Pachler, Anton Nußbaumer, Stefan Stadler, Andreas Eckerstorfer und Dietmar Bergmoser sowie Vorsitzender Andreas Aichinger sollen bei den zukünftigen Planungen aktiv miteinbezogen werden.