Marktgutscheinsystem im Attergau feiert 10 jähriges Jubiläum

Im Zuge der regionalen Wirtschaftszeitschrift „Marktblattl St. Georgen“ wurde vor exakt zehn Jahren auch ein Marktgutscheinsystem ins Leben gerufen. Mittlerweile zählen 112 Betriebe aus St. Georgen im Attergau zu den Marktgutschein-Betrieben. Die Marktgutscheine sind nicht nur eine ideale Geschenkidee sondern stärken vor allem auch das Bewusstsein im Ort zu kaufen. Neben dem Erfolg musste aber vor allem zu Beginn auch Kritik eingesteckt werden, berichtet Karl Wienerroither.

Tourismus-Chef Karl Wienerroither

„Als ich mit Günther Matern 2007 die Idee zu den Marktgutscheinen hatte, war ich begeistert und wollte das der Tourismusverband dieses Projekt tatkräftig unterstützt,“ so Tourismusobmann Karl Wienerroither. „Auch wenn es Kritik gab und einige daran gezweifelt haben, dass sich diese Gutscheine etablieren würden.“ so Wienerroither weiter. Das Tourismusbüro St. Georgen übernahm Anfang 2008 die administrativen Aufgaben des Marktgutscheinsystems und zählt, neben der Bank zu der Hauptausgabestelle der Gutscheine. Die Gutscheine werden bei den Ausgabestellen erworben, verschenkt und schließlich bei den Marktgutschein-Betrieben eingelöst. Die Initiatoren Karl Wienerroither und Günther Matern freuen sich darüber, dass auch nach 10 Jahren die Marktgutschein-Betriebe immer mehr werden. Von 2016 auf 2017 sind die Marktgutschein- Betriebe von 103 auf 112 Betriebe, in und um St. Georgen angewachsen. Bei den Betrieben konzentriert man sich bewusst auf den Einzelhandel und nicht auf Großkonzerne. Der Zugang zum Marktgutscheinsystem für die Betriebe ist einfach, lediglich eine einmalige Einschaltung in der regionalen Zeitschrift „Marktblattl“ ist nötig um zu den Marktgutschein- Betrieben zu zählen. Nicht nur Privatpersonen nützen das Angebot der Marktgutscheine und freuen sich darüber, die Region zu stärken, vor allem auch Firmen nützen die Gutscheine als Geschenke für ihre Mitarbeiter. Sehr beliebt sind auch die Gewinnspiele im Rahmen des Marktblattls zu Ostern und Weihnachten welche zum Einkauf im Ort animieren und diesen im Falle eines Gewinns u.a. mit Marktgutscheinen sogar belohnen. Dieses Jahr feiert das Marktgutscheinsystem sein 10-jähriges Jubiläum und setzt damit ein kräftiges Zeichen für den Einzelhandel in Zeiten des online Handels.

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Erfolgreiches Charity-Konzert für die Betreuung von Seewalchnerin

Sera Rohringer und Jeanette Harfmann

Das Unternehmerteam BNI Attersee veranstaltete kürzlich ein Weihnachts-Charity-Konzert im Cafe Eiszeit in Seewalchen. Die hierbei gesammelten 10.000 Euro gehen an Sera Rohringer. Die Seewalchnerin ist krankheitsbedingt auf eine lebensnotwendige 24-Stunden-Betreuung angewiesen, kann diese jedoch alleine aus staatlichen und öffentlichen Mitteln nicht sicherstellen. Rund 300 Gäste erfreuten sich bei der Veranstaltung an der Live-Musik von Jan Harfmann und Willi Bell sowie Charly Leitner und The Legends. „Innerhalb der BNI Unternehmerteams unterstützen wir einander, um neue Geschäftskontakte und einen Mehrumsatz zu generieren. Wir blicken aber auch über den Tellerrand hinaus und erkennen, wenn wir in sozialen Notlagen eingreifen können. Die Aktion des Unternehmerteams BNI Attersee ist hierfür ein gelungenes Beispiel“, schildert Harald Kotterer, Geschäftsführer von BNI Oberösterreich.

Quelle: Bezirksrundschau Vöcklabruck

Grundstück in Burgau verkauft

Andlinger Villa in Burgau. (Foto: Thomas Leitner)

Die Stiftung von Unternehmer Gerhard Andlinger verkaufte Grundstück um 18 Millionen Euro. Er verstarb vor kurzem in New York Wien – In Burgau am Attersee hat ein 29.000 Quadratmeter großes Grundstück für 18 Millionen Euro den Besitzer gewechselt. Verkäufer der weitgehend unbebauten Liegenschaft war im Sommer eine liechtensteinische Stiftung, hinter der der austroamerikanische Milliardär Gerhard Andlinger stehen soll, berichtet das Wirtschaftsmagazin „Gewinn“. Andlinger besaß auf dem Nachbargrund ein schlossartiges Anwesen. Käufer des früheren Campingplatzes am Attersee war eine Gesellschaft eines Kremser Immobilienentwicklers, an der Mitglieder der Industriellenfamilie Turnauer kleine Anteile halten.

Quelle: Standard.at

Einbaum vor Weyregg gefunden

Taucher Andreas Six fand vor Weyregg einen Einbaum im Attersee. Analysen des Kuratoriums Pfahlbauten erwiesen, dass dieses urtümliche Wasserfahrzeug aus der Zeit um 1550 stammt.

Während man rund um die Alpen bereits zahlreiche archäologische Reste von Einbäumen in Seen und Mooren fand, sind in Oberösterreich bislang nur selten solche Funde gemacht worden. Dass der neue Einbaum unter Wasser lokalisiert werden konnte, ist dem Tauchschulinhaber Andreas Six zu verdanken. Er fand die Reste des Bootes bei Unterwasserarbeiten in der Nähe der Pfahlbau-Siedlung von Weyregg II, die kürzlich durch das Oberösterreichische Landesmuseum und das Kuratorium Pfahlbauten unterwasserarchäologisch untersucht wurde. „Mein erster Eindruck war zwar schon, dass das ein Boot sein könnte“, berichtet Six, der die Tauchschule Nautilus in Weyregg betreibt, aber ganz sicher sei er nicht gewesen.

Den Unterwasserarchäologen Henrik Pohl, einen guten Freund, habe er dann gefragt, ob so ein Einbaum schon einmal im See gefunden worden sei. „Als Henrik mir erzählte, dass so was bei uns noch nie gefunden wurde, dachte ich mir: Na, dann wird es nix sein.“ Glücklicherweise haben sich die beiden dann aber doch zu einem gemeinsamen Tauchgang verabredet und das gute Stück unter Wasser auch wiedergefunden.

Von dem ehemals wohl sechs bis acht Meter langen Boot sind laut Pohl noch etwa drei Meter erhalten. Die Breite beläuft sich auf 80 cm.

„Es war schon unter Wasser zu erkennen, dass der Einbaum vermutlich nicht prähistorisch ist, sondern wahrscheinlich eher ins späte Mittelalter oder in die frühe Neuzeit datiert, aber wir wollten sichergehen“, erklärt Pohl. Darum veranlasste das Kuratorium Pfahlbauten eine naturwissenschaftliche Analyse, welche nun eine Datierung um das Jahr 1550 n. Chr. belegte. Auch wenn der Einbaum nicht so alt ist, wie von manchen erhofft, so bleibt er doch der erste unterwasserarchäologische Fund eines Einbaums in Oberösterreich.

Quelle: OÖNachrichten

Heiraten am Attersee – Hier finden Sie die schönsten Eventlocations

Maxian präsentierte neuen Roman bei Tostmann’s am Attersee

tostmann seewalchen

Autor Erich Weidinger, Trachtenlady Anna Tostmann, Autor René Freund, Autorin Beate Maxian mit Herzbube Jeff Maxian

Nach sieben Bestseller-Kriminalromanen rund um ihre Protagonistin Sarah Paula präsentierte die Autorin Beate Maxian ihren neuesten Roman „Die Frau im hellblauen Kleid“ in Anna Tostmann’s Bandlkramerey in Seewalchen am Attersee. Rund 140 begeisterte Zuhörer und Maxian-Fans waren an den Attersee gekommen, darunter Autoren und Freunde wie Herbert Dutzler, René Freund und Erich Weidinger.