SPAR-Supermarkt in Weyregg am Attersee eröffnet neu

WEYREGG. Am Mittwoch, dem 29. April, eröffnete SPAR-Einzelhändler Franz Reifetshammer seinen neugebauten Nahversorger in Weyregg am Attersee. Der topmoderne SPAR-Supermarkt ersetzt den in die Jahre gekommenen Vorgängermarkt am selben Standort. Mit dem Neubau konnte auch die Verkaufsfläche erweitert werden. Diese bietet nun, auf rund 700 Quadratmetern, ausreichend Platz für eine großzügige Frischeabteilung sowie eine breite Palette an regionalen und internationalen Spezialitäten.

Jakob Leitner, Geschäftsführer der SPAR-Zentrale Marchtrenk, und Bürgermeister Klaus Gerzer
(v. li.) freuen sich über die Eröffnung des neuen topmodernen SPAR-Supermarktes in Weyregg.
Foto: Spar/PG-Studios

Der neue SPAR-Supermarkt von Franz Reifetshammer befindet sich in der Weyregger Straße 14 und ist dank seiner zentralen Lage und der 70 großzügigen Parkplätze mit dem Auto, aber auch fußläufig ideal erreichbar. „Durch die Modernisierungsarbeiten konnten wir nicht nur die Verkaufsfläche und damit das Sortiment erweitern, sondern vor allem auch das Gebäude auf den neuesten technischen Stand bringen und es damit zeitgemäß aber auch energieeffizienter gestalten!“, so Jakob Leitner, Geschäftsführer der SPAR-Zentrale Marchtrenk. Im Zuge des Neubaus wurde unter anderem eine Kälteanlage mit Luftwärmepumpenfunktion eingebaut, die mittels Wärmerückgewinnung die Energie aus den Kühlgeräten zum Heizen des gesamten Gebäudes verwendet.

Regionales Einkaufserlebnis am Attersee
Die Nähe zum Attersee und zum öffentlichen Strandbad, lässt den gut sortierten Nahversorger, vor allem in der warmen Jahreszeit, zum lokalen Frische-Hotspot werden. „Unsere regionale Produktpalette begeistert unsere Kundschaft jedes Mal aufs Neue. Es freut mich, dass wir dieses Sortiment durch den Neubau verbreitern konnten, denn Produkte aus unserer Region kommen traditionsgemäß sehr gut an!“, sagt Franz Reifetshammer, SPAR-Kaufmann in Weyregg. Bei regionalen Produkten setzt der ehemalige Marktleiter des Eurospar Schwanenstadt unter anderem auf lokale Produzenten direkt aus dem Ort. So kommt Bio-Schafkäse vom Plötzingerhof, oder Brot und Gebäck von der Bäckerei Gebetsroither. Topfen und Joghurt stammen vom Biohof Miesenberger, ebenfalls aus Weyregg.

Weitere Beschränkungen für das Salzkammergut angeordnet

Für den Parkplatz in Litzlberg gibt es eine weitere Beschänkung. (Foto: T.Leitner)

Der Tagesausflugs-Tourismus nimmt mit dem zunehmend warmen Wetter gerade in den Ferienregionen Oberösterreichs zu. Insbesondere das Salzkammergut war bereits am vergangenen Wochenende stark betroffen. Jetzt wurden zusätzliche Maßnahmen für die Salzkammergut-Gemeinden angeordnet.

Landeshauptmann Thomas Stelzer wendete sich an die Bürgermeister der südlichen Ferienregionen Oberösterreichs, insbesondere im Salzkammergut und in der Pyhrn-Eisenwurzen-Region. In diesem Schreiben kündigt er die zusätzlichen Maßnahmen an, um den Ausflugstourismus zu unterbinden. Bereits ab heute, 2. April, werden durch die Landesstraßenverwaltung die Parkmöglichkeiten für Tagesausflugsgäste limitiert. 

„Nicht nur die Bürger, sondern auch die Bürgermeister sind besorgt und verärgert über die vielen Ausflugsgäste in unseren beliebten Tourismusregionen. Und klar ist auch, dass das schöne Frühlingswetter zu Ausflügen und zu Spaziergängen in unsere wunderschöne Landschaft einlädt und dass viele Familien in einer Wohnung ohne Garten leben. Es ist für alle Oberösterreicherinnen und Oberösterreicher zurzeit eine schwierige und herausfordernde Phase. Aber es kann auch nicht sein, dass die Bundesregierung einerseits notwendige Ausgangsbeschränkungen verhängt, um große Menschenansammlungen zu verhindern, und gleichzeitig Menschenmassen durch das Salzkammergut oder andere Regionen wandern“, sagen Landeshauptmann Thomas Stelzer und Landesrat Günther Steinkellner, der für die Landesstraßenverwaltung in der oö. Landesregierung zuständig ist.

Stelzer hat die betroffenen Gemeinden auch gebeten, selbst Initiativen zu starten, „um die noch verbleibende und uneinsichtige Minderheit davon zu überzeugen, dass es um unser aller Gesundheit und um Menschenleben geht.“

Eingeschränkte Parkmöglichkeiten 

• Langbathsee (Ebensee)

• Offensee (Ebensee)

• Gosausee und Umgebung (Gosau – 5 Parkplätze)

• Almsee (Grünau) • Mondsee (Loibichl)

• Irrsee (Zell am Moos)

• Irrsee (Tiefgraben)

• Attersee (Litzlberg)

• Traunsee (Bräuwiese, Traunkirchen)

Salzkammergut soll verstärkt kontrolliert werden

Landeshauptmann Thomas Stelzer kündigte, verstärke Polizeikontrollen und weitere Maßnahmen für das Salzkammergut an.

Für das Salzkammergut kündigt Landeshauptmann Thomas Stelzer verstärkte Polizeikontrollen an. „Ich weiß, dass das schöne Frühlingswetter zu Ausflügen und zu Spaziergängen in unsere wunderschöne Landschaft einlädt und dass viele Familien in einer Wohnung ohne Garten leben. Aber es kann nicht sein, dass die Regierung einerseits Ausgangsbeschränkungen verhängt, um große Menschenansammlungen zu verhindern und gleichzeitig Menschenmassen durch das Salzkammergut wandern. Stehen wir das jetzt gemeinsam durch, dann können wir nach einer Phase des Verzichts unsere wunderschöne Landschaft wieder in vollen Zügen genießen“, sagt Stelzer. 

Natürlich seien Spaziergänge trotz Ausgangsbeschränkungen und unter Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften weiterhin zulässig, jedoch wolle man mit dieser Maßnahmen den ausufernden Tagestourismus im Salzkammergut unterbinden, so der Landeshauptmann weiter und appelliert an die Landsleute: „Spaziergänge tun unserer Gesundheit gut, aber ich bitte alle Landsleute dafür auf weite Ausfahrten zu verzichten. In jeder oberösterreichischen Gemeinde gibt es schöne Wege, um frische Luft zu tanken.“

Neben verstärkten Polizeikontrollen, würden derzeit auch noch weitere Schritte seitens des Landes geprüft – auch im Bereich der Bewusstseinsbildung. Sollten die Maßnahmen im Salzkammergut zu einer Verlagerung von großer Menschenansammlungen auf andere oberösterreichische Gebiete führen, werden diese Maßnahmen bedarfsgerecht ausgeweitet.

Regionales Einkaufen sichert Zukunft unserer Wirtschaft

Die regionalen Bäcker sind für die Bevölkerung da. (Foto: Gerhart Hinterwirth)

Die neu geschaffene Online-Plattform „Lieferservice regional“ hilft in der derzeitigen Lage Unternehmen, ihre Produkte auch weiterhin den Kunden anzubieten. Über die Plattform Lieferservice regional wird eine reichhaltige Produktpalette abgedeckt.

Herausfordernde Zeiten stellen für die Unternehmen aller Branchen eine enorme Hürde dar. Mit der Online-Plattform www.lieferserviceregional.at/voecklabruck soll dagegengewirkt werden. Zahlreiche Unternehmen sind schon gelistet und täglich verzeichnet die Seite tausende Zugriffe. Neben Lebensmittel gibt es auch Blumen, Kinderspielsachen, Mode und vieles mehr. Man sollte auch bei den Ostergeschenken daran denken, die regionalen Arbeitsplätze zu sichern.


Gemeinde verbietet Parken und Unfallchirurgen rufen zum Daheimbleiben auf

Hinweisschilder und Absperrband verbieten Parken. Foto: T. Leitner

Dort wo Bergsteiger und Wanderer sonst ihre Autos während der Touren abstellen verbieten nun Hinweisschilder und Absperrbänder entlang der Weißenbachtal-Bundesstraße (im Ortsteil Weißenbach) das Parken. Die Gemeinde Steinbach appelliert so an die vielen unvernünftigen Wanderer und Bergsteiger endlich daheimzubleiben.

Jetzt ist nicht die Zeit für Ski-, Wander- oder Radtouren.
Auch Unfallchirurgen rufen einmal mehr dazu auf, zu Hause zu bleiben.

Immer wieder kommen Patienten nach Freizeitunfällen in
Oberösterreichs Kliniken. Die Mitarbeiter der Unfallchirurgien rufen deswegen einmal mehr dazu auf, zu Hause zu bleiben.

Das schöne Wetter der letzten Tage hat viele Menschen zum Sport in der Natur motiviert. Rad-, Wander- oder Skitouren waren trotz der Aufrufe, zu Hause zu bleiben, vor allem bei älteren Menschen beliebte Freizeitaktivitäten. Immer wieder wurden deswegen auch Unfallopfer in Oberösterreichs Kliniken eingeliefert. „Ein Sturz mit dem Fahrrad oder beim Skitourengehen kann auch im Krankenhaus und im schlimmsten Fall auf der Intensivstation enden, und das ist in der derzeitigen Situation fatal. Genau diese Unfallopfer belegen die jetzt dringend benötigten Kranken- und Intensivbetten“, sagt der Unfallchirurg Jürgen Kleinrath aus dem Pyhrn-Eisenwurzen Klinikum Kirchdorf. „Jetzt ist nicht die Zeit für Ski-, Wander- oder Radtouren. Bleiben Sie zu Hause“, so der Aufruf der Unfallchirurgen.