Ich, Bauer: Die Bäuerin das bin ich!

Die Bäuerin, das bin ich! Christine Pichler-Brix
mit ihrem Mann Alex und den drei Söhnen Foto: Servus TV / Suedkino

Die Doku-Serie „Ich, Bauer“ porträtiert die Höhen und Tiefen des Bauernlebens. Diesmal: Hoch über dem Attersee liegt der Hof der Bäuerin Christine Pichler-Brix: vierzehn Mutterkühe, die Kälber, zwei Schweine zum Eigenverzehr, ein paar Hühner, Wiesen und Wald. Ihr Betrieb ist klein, das Einkommen auch. Was hindert Christine und ihre Familie daran aufzugeben, so wie jährlich fünftausend Kleinbauern österreichweit? Christine Pichler-Brix kämpft und lebt vor, wie wichtig Kleinbauern für die Landschaftspflege sind und welche zentrale Bedeutung sie für dörfliche Gemeinschaften haben.

Eigentlich wollte Christine, die Älteste von vier Töchtern, alles, nur nicht Bäuerin werden. Auf dem „Bergsimon“, so heißt der Hof der Familie Pichler, musste sie von klein auf mit anpacken, denn beim Großvater galt nur, „wer buckelte“. Christines Vater arbeitete Tag und Nacht, die Mutter hielt die Familie zusammen. Während ihrer Lehrzeit als Tischlerin lernte Christine ihren heutigen Mann Alex kennen und ließ sich mit ihm im Waldviertel nieder. Doch als die Mutter arbeitsunfähig wurde, kam der Hilferuf vom Hof: der Vater schaffte es nicht allein und keine der Schwestern wollte zurück. So entschieden Christine und ihr Mann Alex es zu versuchen. Doch erst nach jahrelangen Kämpfen übergab der Vater den Hof an Tochter und den Schwiegersohn. Tausend Euro im Monat wirft der Hof mittlerweile ab, der Großteil davon sind EU-Förderungen. Ohne das Lehrergehalt ihres Mannes Alex ginge es nicht – und das mit drei Kindern, die zwar schon erwachsen sind, aber immer noch auf dem Hof leben. Während ihr Vater noch meinte Tag und Nacht arbeiten zu müssen, nimmt Christine sich heute dennoch Zeit für Freunde, eine Skitour oder ihr politisches Engagement im Verband der Kleinbauern. Und weil sie und ihr Mann die drei Söhne früher nie zum Mitarbeiten gezwungen haben, helfen diese heute freiwillig in der Landwirtschaft. 

ServusTV zeigt vier Folgen „Ich, Bauer“, freitags ab 21:15 Uhr:

  • „Neues Leben am alten Hof“, Freitag, 14. Juni, 21:15 Uhr bei ServusTV
  • „Die Bäuerin, das bin ich!“, Freitag, 21. Juni, 21:15 Uhr bei ServusTV
  • „Der König von der Engelswand“, Freitag, 28. Juni, 21:15 Uhr bei ServusTV
  • „Von starken Frauen“, Freitag, 05. Juli, 21:15 Uhr bei ServusTV

Neuer Tourismusverbandes Attersee-Attergau startet Aktivitäten

Wirtschafts- und Tourismus-Landesrat Markus Achleitner: „Auch am Attersee hat sich neue schlagkräftige Tourismusorganisation gebildet“ – Angelina Eggl neue Geschäftsführerin – Erfolgsbilanz im oö. Tourismus mit erstmals mehr als 3 Millionen Gäste.

Erste Vollversammlung des neuen Tourismusverbandes Attersee-Attergau – Aufsichtsratsvorsitzender Andreas Aichinger, Geschäftsführerin Angelina Eggl und Wirtschafts- und Tourismus-Landesrat Markus Achleitner. Foto: Hans Ebner

Die Reform von Oberösterreichs Tourismusverbänden mit dem Ziel, durch Zusammenschlüsse die Schlagkraft zu erhöhen, schreitet zügig weiter voran: Die Tourismus- und Freizeitwirtschaft in Oberösterreich soll durch moderne Strukturen fit für die Herausforderungen der Zukunft zu machen. Durch Zusammenlegungen von ursprünglich 104 Tourismusverbänden auf letztlich rund 20 werden durch die Bündelung von Ressourcen schlagkräftige und effiziente Organisationen geschaffen. Mit der ersten gemeinsamen Vollversammlung hat nun auch der neue Tourismusverband Attersee-Attergau seine Aktivitäten gestartet: „Der neue Tourismusverband umfasst die beiden bisherigen Verbände Attersee und Attergau sowie die Gemeinden Frankenmarkt und Vöcklamarkt. Damit hat sich am Attersee eine schlagkräftige Tourismusorganisation entwickelt, die sich hervorragend am Markt etablieren wird können“, zeigte sich Wirtschafts- und Tourismus-Landesrat Markus Achleitner im Rahmen der Vollversammlung in Attersee überzeugt. Aufsichtsratsvorsitzender ist Andreas Aichinger, seit 1. Mai ist Angelina Eggl neue Geschäftsführerin des Tourismusverbandes.

„Mit den neuen modernen Tourismusstrukturen soll auch der Erfolgskurs von Oberösterreichs Tourismus fortgeschrieben werden: Immerhin gab es im vergangenen Tourismusjahr 2017/18 erstmals 3 Millionen Gäste in Oberösterreich. Gleichzeitig wurde bei den Nächtigungen erstmals seit 25 Jahren wieder die 8-Millionen-Marke in Oberösterreich überschritten“, betont Achleitner.

Der neue Tourismusverband Attersee-Attergau umfasst die Attersee-Gemeinden Attersee, Nußdorf, Schörfling, Seewalchen, Steinbach, Unterach, Weyregg, weiters Berg im Attergau, St. Georgen im Attergau und Straß am Attergau sowie Frankenmarkt und Vöcklamarkt. „Dieser Zusammenschluss ist auf jeden Fall ein großer Wurf, denn der neue Tourismusverband wird künftig immerhin 680.000 Nächtigungen erzielen“, unterstreicht LR Achleitner.

Neue Geschäftsführerin und neuer Aufsichtsrat für Tourismusverband Attersee-Attergau

Mit 1. Mai hat Angelina Eggl die Geschäftsführung des neu fusionierten Tourismusverbandes Attersee-Attergau übernommen. Sie blickt auf eine langjährige touristische Laufbahn zurück. Sie hat das Tourismushandwerk von der Pike auf gelernt und in ihrem Karriereweg verschiedene Stationen durchlaufen – von der Rezeptionistin bis zur Hoteldirektorin mehrerer Hotels wie zB des Hotels im Palais Schwarzenberg, in Wien. Zuletzt war sie für die Wirtschaftskammer Wien als Lehrlingsbeauftrage und im Tourismusconsulting tätig. All diese Erfahrungen lässt sie nun in ihre Position als neue Geschäftsführerin der zweitgrößten Salzkammergut-Tourismusregion einfließen. Mir ist es wichtig, zuallererst einen gemeinsamen Tenor und ein gemeinsames Bewusstsein des neuen Tourismusverbandes zu schaffen. Dass die neue Tourismusregion viel Potenzial aufweist, welches man nur gemeinsam ausschöpfen kann, ist den Akteuren am Attersee bewusst“, betont Eggl.

Dabei sollen auch in Zukunft die neu gewählten Aufsichtsratsmitglieder eine zentrale Rolle spielen, die bei der Vollversammlung in Attersee gewählt worden sind: Die Aufsichtsratsmitglieder Jürgen Schütz, Christine Schmoller, Georg Föttinger, Nicole Eder, Doris Schreckeneder, Marlene Beer, Ernst Pachler, Anton Nußbaumer, Stefan Stadler, Andreas Eckerstorfer und Dietmar Bergmoser sowie Vorsitzender Andreas Aichinger sollen bei den zukünftigen Planungen aktiv miteinbezogen werden.

Das Salzkammergut war heuer zu Gast in der deutschen Stadt Köln

BAD ISCHL/ATTERSEE/KÖLN. Vier Tage lang war das Salzkammergut erstmals zu Gast in Köln. Ein vielseitiges und stimmungsvolles Programm begeisterte die tausenden Besucher, die sich trotz etwas Regen nicht beirren ließen und unserem Fest in Köln einen Besuch abstatteten.

Vier Tage Salzkammergut in Köln. Foto: STMG/Karl Steinegger

Letzte Woche wurde zum ersten Mal am Kölner Neumarkt – ganz im Zeichen des Salzkammergutes – gefeiert, musiziert und aufgekocht. Handwerker, Gastronomen, Touristiker, Hoteliers und Musikanten unterhielten vier Tage lang die Besucher. Höhepunkte wie Trachtenmodenschauen, das Dirndlspringen in den Attersee-Tauchcontainer, die Auftritte der Schuhplattlergruppe des Heimatvereins Fuschl am See und der Goiserer Beriga Pascher, die zahlreichen Gewinnspiele sowie viele handwerkliche und kulinarische Angebote sorgten für perfekte Stimmung.

Freizeitangebote wie zum Beispiel eine Gondel der Katrin Seilbahn, der Wildtierpark Grünau mit seinen Holztieren, ein kleiner See mit der Möglichkeit zum Kanufahren, die Outdoor Leadership-Kletterwand oder der Waldness Ruhestand präsentierten die Vielfalt des touristischen Angebotes im Salzkammergut. Wieder mit dabei waren auch die Tourismusschulen Salzkammergut, die die Gäste im Salzkammergut Café mit Buchteln und Kaffee verwöhnten. Die mitgereisten Handwerker präsentierten auf sehr authentische Art Ihre Meisterstücke und dabei kam es zu zahlreichen interessanten Fachgesprächen.

„Es ist uns gelungen, das Image des Salzkammergutes mit seinen gastfreundlichen Menschen und seinem attraktiven Urlaubsangebot unter Beweis zu stellen. Großer Dank ergeht an alle, die mit uns diese Reise gemacht und somit zum Gelingen dieser Veranstaltung beigetragen haben. Ich denke wir haben die Herzen der Besucher erobert und ein Stück Salzkammergut nach Köln gebracht“, ist Michael Spechtenhauser, Geschäftsführer Salzkammergut Tourismus-Marketing GmbH stolz.

Frische Farben und viel Licht

SCHÖRFLING. Exakt vor 19 Jahren hat Edelgarer Christian Rutschetschin sein schmuckes Restaurant Langostinos in der Marina Schörfling am Attersee wachgeküsst. Jährlich bekam der gelernte Koch vom Gourmetführer Gault Millau eine der begehrten Hauben. Nun war es an der Zeit den Kochlöffel für einige Wochen zur Seite zu legen und das Restaurant mit Blick auf das Seeschloss Kammer frisch herauszuputzen. Moderne Brauntöne und vor allem durchdachtes Lichtdesign laden nun zum Wohlfühlen und genießen ein. Infos unter www.langostinos.at

Startschuss für die Suche nach Narzissenfest-Hoheiten

37 Hoheiten aus vier Ländern nahmen am 3. Internationalen Hoheiten-Skirennen teil. Das sportlich-gesellschaftliche Event wurde vergangenen Samstag auf der Tauplitzalm im Ausseerland-Salzkammergut ausgetragen. Mit diesem Wettbewerb startete offiziell die Bewerbung für die Wahl der Narzissenfest-Hoheiten. Das größte Blumenfest Österreichs, das heuer sein 60. Jubiläum feiert, findet am 2. Juni dieses Jahres in Bad Aussee und Grundlsee statt.

Drei strahlende Siegerinnen beim Hoheiten-Skirennen: die Drittplatzierte Blumenprinzessin Michaela Gaugl, Siegerin Milchprinzessin Sophia Spath und die Zweitplatzierte Törggelenkönigin Evi Brunner (v. l.) Foto: TVB Ausseerland – Salzkammergut/ Christine Struz

„Mit vier beteiligten Ländern schafften wir im Jubiläumsjahr einen neuen Rekord“, freut sich Ing. Rudolf Grill, Obmann des Narzissenfestvereins, über die rege Beteiligung am 3. Internationalen Hoheiten-Skirennen. Insgesamt nahmen vergangenen Samstag auf der Tauplitzalm 37 Hoheiten aus Österreich, Deutschland, Slowenien und Italien teil. Die Lokalmatadore, Narzissenkönigin Silvia Mair und ihre beiden Prinzessinnen Cornelia Huber und Tina Zinhobl, führten den Reigen der sportlichen Hoheiten an. Zu den weiteren Teilnehmern gehörten unter anderem aus Österreich das Tulpenkönigspaar, Ribisel-, Wein-, Blumen-, Karpfen- und Almenland-Königin sowie viele Prinzessinnen. Aus Slowenien reisten die Schokoladen- und Wein-Königin an, aus Südtirol kam die Südtiroler Törggelenkönigin. Zu den Vertreterinnen aus Deutschland gehörten unter anderem Most-, Weißbier-, Mai-, Apfel-, Dirndl-, Rosen-, Gurken- und Zuckerrüben-Königin. Das Rennen entschied die österreichische Milchprinzessin Sophia Spath für sich, gefolgt von der Südtiroler Törggelenkönigin Evi Brunner und der österreichischen Blumenprinzessin Michaela Gaugl. Nach dem Bewerb, den der Narzissenfestverein gemeinsam mit dem Tourismusverband Ausseerland – Salzkammergut und dem Skigebiet die Tauplitz organisierte, hatten die Hoheiten Gelegenheit, das Skigebiet zu nützen und beim Mittagessen „königliche“ Erfahrungen auszutauschen. Zu guter Letzt schlüpften die Hoheiten in ihre Festkleidung und hatten viel Spaß beim gemeinsamen Fototermin.

Auftaktveranstaltung für Suche nach Narzissenfest-Hoheiten
Das Skirennen ist traditionell der Auftakt für die Hoheiten-Kandidatinnensuche für das Narzissenfest, das heuer am 2. Juni zum 60. Mal stattfindet. Die Narzissenkönigin und ihre beiden Prinzessinnen vertreten das Ausseerland-Salzkammergut, aber auch die Steiermark und Österreich, das ganze Jahr über bei wichtigen Veranstaltungen und Terminen. Junge Damen im Alter von 18 bis 30 Jahren, die Begeisterung für die Region Ausseerland-Salzkammergut mitbringen und Kontakte für die Zukunft knüpfen möchten, sind als Narzissenhoheiten perfekt geeignet. Sie sind herzlich eingeladen, sich bis Mitte April 2019 per Mail an www.narzissenfest.at/bewerbung für die Wahl zu bewerben.