IHRE URLAUBSANFRAGE

Artikel-Schlagworte: „st. georgen im attergau“

Waffenradl Trophy in St. Georgen

Waffenradl Trophy 2010

Manch’ ein Gast kam am letzten Fuzo-Wochenende aus dem Staunen nicht heraus: da tummelten sich trachtig gekleidete Menschen jeden Alters auf ihren Waffenrädern mitten in St. Georgen und vollführten vom Fahrradsattel aus diverse Geschicklichkeitsübungen. Mal galt es, im Vorbeifahren Gummistiefel in eine Regentonne zu werfen, dann mit dem Waffenrad einen Ochsenkarren zu ziehen. Sieben Stationen waren insgesamt zu bewältigen, dazu kam als Höhepunkt und Abschluss ein 100m-Sprint mit “Le Mans-Start”. Die Teilnehmer, die paarweise gegeneinander antreten, müssen zuerst zu den am Asphalt abgelegten Rädern laufen, rasch aufspringen und einen Hügel hinauf treten. Im übrigen keine leichte Aufgabe, wie auch manch’ atemloser Teilnehmer bestätigt hat. 100m können ganz schön lang sein.

Lebende Info-Säulen in St. Georgen und Umgebung

Die Bauhof-Truppe aus St. Georgen

Wer kennt es nicht – der Urlaub steht an, Kinder, Mann und Koffer werden ins Auto eingepackt und die Familie fährt erwartungsvoll den Ferien entgegen. Doch meist, kurz vorm Ziel, wird der Überblick verloren und trotz neuester Technologien ist die Orientierung futsch und kennt sich in der neuen Umgebung nicht mehr aus. Um diesen Schlamassel ein bisschen entgegenzuwirken, hat sich die Bauhofgruppe St. Georgen etwas einfallen lassen. Gerade in den Sommermonaten sind die Männer viel in St. Georgen im Attergau und in der Umgebung unterwegs um Arbeiten zu verrichten. Sollte der Gast ein T-Shirt erblicken mit einem grünen “I” und der Aufschrift:

„Ortskundige Person“ – Fragen Sie mich!
ist dies das Zeichen für den Gast einfach nach dem Weg zu fragen.
Keiner kennt den Attergau besser, als die Männer der Bauhoftruppe St. Georgen. Hegen und pflegen sie doch Jahr ein, Jahr aus unsere Straßen und Anlagen. Und weil sie dadurch immer irgendwo anzutreffen sind, macht es Sinn als
„lebende Infosäulen“ unseren Gästen Auskunft zu geben.

Mit dem Rad von St. Georgen nach Sizilien

Helmut Eder und Horst Reitinger

Ausgerüstet mit 60 Kilogramm Gepäck radelten die beiden Sportbegeisterten Horst Reitinger (70) und Helmut Eder (66) von Ihrer Heimat St. Georgen im Attergau ins 2504 Kilometer entfernte Sizilien. Ihre Tour führte Sie am ersten Tag über Mondsee, Thalgau bis Schwarzach im Pongau. Die nächsten Etappen brachten Sie über den Tauernradweg auf die Südseite der Alpen, von Arnoldstein weiter bis ins italienische Tarvisio. Nach einem Besuch im vom Erdbeben zerstörten Gemona radelten die beiden Freunde durch die Riviera del Brenta bis Ravena, wo sie erstmals die Adria erblickten. Über den Apenin in Florenz angekommen, durfte natürlich die Besichtigung der Uffizien Kunstwerke nicht fehlen. Durch die Toscana ging es dann auf der Westseite Italiens weiter nach  Siena über Grosseto am Tyrrhenischen Meer entlang bis in die Hauptstadt Rom, wo die beiden durch Zufall mitten in eine Audienz von Papst Beneditk XVI radelten. Gesegnet und mit Hilfe von Einheimischen den Weg aus der Vatikanstadt gefunden, ging die Reise weiter nach Neapel wo die Beiden mitten in der Wildnis ihre Zelte aufschlagen mussten und zudem frühmorgens von ein paar Hunden aufgeweckt wurden. Dem Papst sei Dank, der Segen vertrieb die Horde  und der Trip konnte unverletzt über eine holprige Straße nach Pompeji, das am 24. August  79 nach Christus durch den Ausbruch des Vesuv  untergegangen ist, fortgesetzt werden. Entlang der Amalfiküste, kilometer lang bergauf und bergab erreichten Horst Reitinger und Helmut Eder nach 23 Reisetagen die  Capo Vaticano.
Nach einer kurzen Verschnaufpause mussten die beiden etwas fester in die Pedale treten um die Fähre nach Messinanicht zu verpassen. Hungrig und etwas müde checkten Sie im Hafen angekommen mit Ihren Fahrrädern ein und genossen bei der Überfahrt der Meerenge einen traumhaften Blick auf den Ätna.  Gestärktund ausgeruht strampelten Sie zum sehr hochgelegenen aber beliebten Urlaubsort Taormina. Nach einer weiterenNacht im Zelt am Fuße des Ätna ging es in die letzte Etappe. Bei herrlichem Wetter entlang der Küste erreichten die beiden Unentwegten Catania, das Ziel Ihrer Reise. „Mit den Rädern gibt es keine Chance in den Zug zu steigen“ so ein Bahnhofswärter. Daher versuchten die Beiden Ihr Glück im Hafen um mit der Fähre Richtung Heimat aufzubrechen – jedoch ebenfalls vergeblich. Kurzerhand entschieden sie sich für den Flieger, der die beiden letztendlich wieder wohlauf in München absetzte. Die letzten Kilometer ließen sich die Beiden dann auch nicht mehr entgehen und radelte nach einem stärkenden Frühstück durchs bayrische Burghausen über Neukirchen, Pöndorf wieder in die Heimatgemeinde St. Georgen.

Fazit: Zwei kaputte Speichen und ein Reifenplatzer kurz vor Burghausen.

Zielstrebige Schülersprecherin aus St. Georgen

Sie vertritt 475 SchülerInnen der HTBLA Hallstatt als Schulsprecherin, wurde zur Klassensprecherin gewählt und ist obendrein noch Klassenbeste. Ihr Name ist Lisa Dachs, 18 Jahre jung, zurzeit Schülerin des 4. Jahrgangs der höheren Abteilung für Innenraumgestaltung und Möbelbau.

Lisa Dachs

Die Liebe zum Werkstoff Holz entdeckte sie im elterlichen Betrieb, wo sie schon in ihrer Kindheit schrauben und hämmern durfte und heimlich auf der Bandsäge schnitt. Für sie, die den Spuren ihres älteren Bruders folgte, der ebenfalls die Hallstätter Holzfachschule besuchte, war der Ausbildungsweg schon vorprogrammiert. Seit ihrer Kindheit verfolgte Lisa beharrlich den Wunsch „einfach mit Holz zu arbeiten” – mittlerweile liegen ihre Hauptinteressen im Bereich Architektur und Englisch.

Der professionelle Umgang mit Holzbearbeitungsmaschinen sowie das Arbeiten am Computer sind für Lisa eine Selbstverständlichkeit. Einer ihrer Lieblingsgegenstände ist das kreative Gestalten und Planen von Innenräumen.

Auf die Frage, was sie an der Hallstätter Schule besonders positiv finde kommt die spontane Antwort „der Zusammenhalt zwischen Lehrern und Schülern, der partnerschaftliche und respektvolle Umgang miteinander, sowie die Verknüpfung von Theorie und Praxis!”. Was sie allerdings bedauere ist das Fehlen einer zweiten Fremdsprache. Die begeisterte Saxophonspielerin, die neben der Schule noch Zeit für Hobbys wie Tennis und Schifahren findet, ist am Wochenende am liebsten mit ihren Freunden unterwegs. Für die Zeit nach der Matura träumt Lisa von einem Auslandsaufenthalt in Australien – diesem Wunsch dürfte bei Lisas Zielstrebigkeit nichts im Wege stehen!

Quelle: Im Salzkammergut

Herbstfest in St. Georgen, 11. und. 12 September

Herbstfest der Musikkapelle St. Georgen im Attergau

Samstag 11. und Sonntag 12. September 2010
Attergauer Freizeitzentrum
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Samstag: Tanz mit Volksmusik
ab 20.30 Uhr Mühlviertler Quintett „M 5“ und die Steffn Hansl‑Musi
Begrüßungsstamperl für jeden Besucher mit Strohhut
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Sonntag: Tag in Tracht
08.00 Uhr Blasmusik‑Messe in der Pfarrkirche St. Georgen mit Festzug ab 10.00 Uhr Frühschoppen mit der Postmusik Salzburg

Herbstfest der Musikkapelle St. Georgen

MORTON geigte bei Bahnhofsfest in St. Georgen

Foto: Thomas LeitnerZum großen Bahnhofsfest luden kürzlich die Stern & Hafferl Verkehrsbetriebe nach St. Georgen im Attergau. Dort präsentierte man neben dem umgebauten Bahnhof mit barrierefreiem Zugang, dem neuen Taktfahrplan auf der Attergaubahn-Strecke zwischen Attersee und Vöcklamarkt auch den derzeit im Testbetrieb eingesetzten “Flexity Outlook Triebwagen” der Firma Bombardier. Der neu angeschaffte Rolls Royce unter den Bussen durfte natürlich auch nicht fehlen, samt Chauffeur konnte man Österreichs modernsten Doppeldeckerbus der Marke Setra besichtigen und darin probe sitzen. Chartstürmer “MORTON” geigten im Anschluss  ordentlich auf und brachten das riesen Zelt beim Bahnhofsareal zum Beben. Auch mitgefeiert haben: Stern & Hafferl Boss Günter Neumann, Roland Scharb (einziger österr. Aufsichtsratsvorsitzender bei Bombardier), Landesrat Hermann Kepplinger, Witschaftsbund-Obfrau Angelika Winzig, Schriftstellerin Beate Maxian mit Ihrem Jeff, Johann Sagerer von der Bezirkshauptmanschaft Vöcklabruck sowie Landtagsabgeordneter Toni Hüttmayr.

Foto: Thomas Leitner

vL.: Dr. Roland Scharb (Bombardier),
Landesrat Hermann Kepplinger,
Stern & Hafferl Boss Günther Neumann

Foto: Thomas Leitner

Unter den Ehrengästen dabei: Wolfgang Hochreiter (WK Vöcklabruck), Wirtschaftsbund-Obfrau Angelika Winzig, Johann Sagerer von der Bezirkshautpmannschaft Vöcklabruck (von Links)

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