1. zertifizierter Sternenpark Österreichs

Nachthimmel über Weißenbach (Foto: Peter Oberransmayr)

ATTERSEE/TRAUNSEE. Das Nachtlandschaftsschutzgebiet Attersee-Traunsee erhält die Auszeichnung als internationaler Dark-Sky-Park und ist somit der erste zertifizierte Sternenpark in Österreich.

Mit April 2021 wurde das nominierte Nachtlandschaftsschutzgebiet zwischen Attersee und Traunsee in die Familie der international anerkannten Dark Sky Parks aufgenommen. Die „International Darksky Association“ (IDA) kann für besondere Regionen, die einen Schutzgebietsstatus haben und einen natürlichen Nachthimmel aufweisen, das Prädikat Sternenpark (dark sky park) vergeben. 

Als erstes Bundesland hat Oberösterreich ein eigenes Messnetz für die Lichtverschmutzung installiert, eine eigene Leitlinie für den öffentlichen Bereich geschaffen und erstmals wurden in Pilotgemeinden auch konkrete Maßnahmen zur Verringerung der Lichtverschmutzung umgesetzt. Nun ist mit der Zertifizierung durch die Dark-Sky Association des Naturparks Attersee-Traunsee zum ersten offiziellen österreichischen Sternenpark (Dark Sky Park) die Vorreiterrolle Oberösterreichs beim Schutz des Nachthimmels untermauert worden. Ein Sternenpark ist ein Licht- und Landschaftsschutzgebiet, in dem die nächtliche Dunkelheit und die natürliche Nachtlandschaft als Schutzgut gelten und diese vor Lichtverschmutzung bestmöglich geschützt sein sollen. Erreicht wird dies mit ausgeklügelten Licht-Management-Plänen und teilweiser Umrüstung bei Straßen- und Außenbeleuchtung auf den Sternenparkflächen der fünf Naturpark-Gemeinden Altmünster, Steinbach am Attersee, Weyregg am Attersee, Schörfling am Attersee und Aurach am Hongar.

„Mit der ersten österreichischen Sternenpark-Zertifizierung wird das gemeinsame an einem Strang ziehen von Gemeinden, Naturpark, Universität Wien und Umweltressort des Landes OÖ mit der höchsten Auszeichnung belohnt, wenn es um Bemühungen zum Schutz unseres wunderschönen Nachthimmels geht. Wenn wir die Lichtverschmutzung weiter eindämmen, können wir einen gesunden Lebensraum für Mensch und Tier sowie die eindrucksvolle Nachtlandschaft bestmöglich erhalten. Seit vielen Jahren berät und unterstützt das Land Oberösterreich die Gemeinden und sensibilisiert bei einem großen Problem, das vielen nicht oder noch zu wenig bewusst ist. Unser Ziel muss aber sein, dass wir schädliche Licht- und auch Energieverschwendung schrittweise verringern“, sagt Klimalandesrat Stefan Kaineder, der sich bei den Bürgermeister des Naturparks Attersee-Traunsee und dem Naturpark für das große Engagement bedankt und die Zertifizierung mit einem großen Fest im Sommer oder Herbst feiern möchte.

Naturpark Attersee-Traunsee mit guten Voraussetzungen
Als aussichtsreichstes Gebiet für einen Sternenpark hat sich der Naturpark Attersee-Traunsee gezeigt. Neben der geforderten Nachthimmelsqualität bietet der Naturpark durch das ausgewiesene zusammenhängende Schutzgebiet die Grundvoraussetzungen für einen Sternenpark. Um den stark fragmentierten Naturpark wurde eine einhüllende Grenze inklusive des Gemeindegebietes von Steinbach am Attersee gezogen und ein Sternenparkgebiet von rund 106 km² geschaffen. Die Naturparkgemeinden Altmünster, Aurach am Hongar, Schörfling, Steinbach am Attersee und Weyregg am Attersee unterstützen das vom Land Oberösterreich initiierte Projekt und mit einem im Gemeinderat für verbindlich erklärten Licht-Management-Plan.

Aktivitäten, Management und Ausblick
Bereits in Kürze werden Veranstaltungen zum Thema Sternenhimmel und Nachtlandschaft im Sternenpark angeboten. Fachliche Unterstützung dazu kommt auch von der Sternwarte Gahberg des Astronomischen Arbeitskreises Salzkammergut, die von Beginn an Projektpartner ist. Das Sternenpark-Management übernimmt der Naturpark Attersee-Traunsee. Neben der Astronomie spürt längst auch die Tierwelt aber auch die Gesundheit von uns Menschen mancherorts die Auswirkungen der zunehmenden Lichtverschmutzung. Der Sternenpark Attersee-Traunsee soll zeigen, wie wichtig eine dunkle Nacht für Mensch und Natur ist. Er soll aber auch Anregung für weitere Gebiete sein, die noch über einen dunklen Nachthimmel verfügen und dieses beeindruckende Naturphänomen schützen wollen.

Naturpark-Bestellaktion für Obstbäume und Wildsträucher

STEINBACH/ALTMÜNSTER. Der Naturpark Attersee-Traunsee startet wieder mit der jährlichen Obstbaum- und Wildsträucher-Sammelbestellaktion. 

Heckengeflüster im Naturpark Attersee-Traunsee (Foto: Daniela Stockinger)

Saftige Äpfel, süße Himbeeren, prächtige Marillen, Schwarze Johannisbeeren, Energie-bringende Zwetschken und viele Obstsorten mehr gehören in einen bunten Fruchtsalat. Aus dem eigenen Garten geerntet und mit den eigenen Händen gepflanzt und gepflegt, schmecken die Vitaminbomben natürlich am allerbesten. 2.500 Stück Obstbäume, darunter 700 Zwetschken verschiedenster Sorten, gingen in den letzten Jahren bei dieser Aktion an viele Gärtner und Landwirte. Sowohl Mensch als auch Tier haben mit diesem Nahrungsangebot aus artenreichen Streuobstwiesen und blütenreichen Fruchthecken einen großen Mehrwert und eine Riesenfreude. Interessierte, vom Hobbygärtner bis zum Landwirt, kann bei der Sammelbestellung für Obstbäume und Heckensträucher teilnehmen.

Infos und Bestellungen
Die Bestellformulare gibts auf www.naturpark-attersee-traunsee.at oder ausgedruckt in den Gemeindeämtern

United Optics zur besten Fachoptikerkette Österreichs gekürt

Emeka Emeakaroha (Initiator von One Heart Umunohu und Pfarrer von Ober-Grafendorf), Torsten Hamberger (Geschäftsführer von United Optics), Hannes Forster (Forster United Optics)
Foto: United Optics/APA-Fotoservice/Haslinger

SEEWALCHEN. Die Gesellschaft für Verbraucherstudien (ÖGVS) kürt United Optics zur besten Fachoptikerkette Österreich.

Führende, regional verankerte Fachoptiker aus ganz Österreich haben sich 1993 unter dem Namen United Optics zusammengeschlossen um für ihre Kunden die erste Adresse für Qualität, Beratung und die bestmögliche Auswahl top­aktueller Marken zu werden.

Die Gesellschaft für Verbraucherstudien (ÖGVS), die jährlich auf Basis objektiver Analysen und Wettbewerbsvergleiche die Studie für die Optiker-Filialisten veröffentlicht, kürt nun im März 2021 United Optics zur besten Fachoptikerkette in Österreich und bewertet sie als einzige mit der Gesamtnote „Sehr gut“. Hauptkriterien sind dabei u.a. das Service allgemein, Sehtests und die Kunden-Beratung!

United Optics verweist damit große Anbieter wie Pearle, Fielmann, sehen!wutscher und Hartlauer auf die Plätze und punktet vor allem durch ein einzigartiges Preis-Leistungs-Verhältnis. Das Unternehmen bietet eine Kombination aus hoher Servicekompetenz der regional verankerten Optikerpartner mit einzigartigen Preisvorteilen der großen Ketten.

„Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten, die von Lockdowns und großer Unsicherheit geprägt sind, ist Kundenzufriedenheit wichtiger denn je. Wer mit seinem Fachoptiker vor Ort zufrieden ist, wird immer wieder kommen – daher freuen wir uns ganz besonders, dass es United Optics gelungen ist, bei dieser durch die ÖGSV durchgeführte Studie den ersten Platz zu belegen. Wir fühlen uns durch die Bewertung in unserer Strategie bestätigt. Hauptaugenmerk in der Zukunft bleibt natürlich weiterhin unsere hohe Servicekompetenz verbunden mit zahlreichen Garantieleistungen etc., welche von unseren regionalen Partnern vertrauensvoll geboten wird. Diese Auszeichnung ist ein großes Kompliment und eine weitere Motivation für unsere Optikerbetriebe. Ein großer Dank gebührt allen kompetenten und engagierten Mitarbeitern, ohne die ein solcher Erfolg nicht möglich wäre“, sagt Torsten Hamberger (GF United Optics).

United Optics hat seinen Firmensitz in Seewalchen am Attersee und arbeitet mit 67 Partnerbetrieben in Österreich und 16 weiteren in Deutschland!

Nach Felssturz auf B152 wird effizient gehandelt

Sanierungsmaßnahmen entlang der B152 schreiten voran (Foto: Land OÖ)

STEINBACH AM ATTERSEE. Errichtung eines Multifunktionsstreifens entlang der B152 geht mit Sanierungsarbeiten Hand in Hand. Radweglückenschluss von rund 2,1 Kilometer ist wichtiger Beitrag zur Steigerung der Radverkehrssicherheit.

Aufgrund einer Steinlawine, welche Anfang Februar die B152 stark in Mitleidenschaft zog, laufen aktuelle Sanierungsarbeiten. Neben der bereits erfolgten Errichtung einer zusätzlichen Seilsperre im Nahbereich eines Wohnobjekts sollen heute erste Sprengmaßnahmen erfolgen. Eine Sperrung der Straße in diesem Gefahrengebiet ist deshalb unumgänglich.

„Für die Bewohner in der Region des südlichen Atterseegebiets erfüllt die B152 eine essenzielle Verbindungsfunktion. Deshalb laufen die Sanierungsarbeiten auf Hochtouren, um eine umfängliche und sichere Mobilität ehestmöglich wieder gewährleisten zu können. Die aktuelle Straßensperre wird aber bestmöglich genutzt, um zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen“, kündigt Infrastruktur-Landesrat Günther Steinkellner an.

Die wunderschöne Naturvielfalt des Salzkammerguts lockt Jahr für Jahr zahlreiche Menschen in das Atterseegebiet. Viele erkunden das Seengebiet mit dem Fahrrad. Beengte Platzverhältnisse sorgen oftmals für das Ausweichen der Radfahrer und Fußgänger auf die Landesstraßen. Daraus resultieren unübersichtliche Gefahrensituationen für alle Verkehrsteilnehmer. Mittels Multifunktionsstreifen soll die Infrastruktur für Geh-, Rad- und Individualverkehr zukünftig sicherer werden.

„Parallel zu den Sanierungsarbeiten werden im Gemeindegebiet von Steinbach am Attersee im heurigen Jahr fünf weitere Abschnitte mit einem Multifunktionsstreifen ausgestattet. Dadurch erfolgt ein rund 2,1 Kilometer langer Radweglückenschluss, welcher die Verkehrssicherheit im Atterseegebiet fördert. Diese Baumaßnahmen stehen der möglichst raschen Verkehrsfreigabe der B152 nicht entgegen“, resümiert Landesrat Günther Steinkellner. Mit der Bauausführungen wird die lokale Straßenmeisterei beauftragt.

Das Land Oberösterreich unterstützt den Ausbau des Radweges in der Gemeinde Steinbach zusätzlich durch Mittel aus dem Gemeinde-Ressort. Gemeinde-Landesrat Max Hiegelsberger unterstreicht die Bedeutung einer zeitgemäßen und durchgängigen Rad-Infrastruktur: „Gerade im letzten Jahr haben viele Menschen im Land Oberösterreich ganz neu entdeckt. Mit dem Rad lassen sich unsere schönen Regionen wie das Salzkammergut gut erkunden. Der starke Trend Richtung E-Bike erfordert ebenfalls eine Stärkung der Rad-Infrastruktur. Für diese klimafreundliche Art der Mobilität sind die Mittel des Landes Oberösterreich gut angelegt.“

In den vergangene Jahren wurden abschnittsweise bereits Maßnahmen gesetzt, indem sogenannte Multifunktionsstreifen in den Fahrbahnverlauf integriert wurden. Die Fahrbahnbreite wurde demnach geringfügig verschmälert und niveaugleich neben der Fahrbahn wurden Räume für den Rad- und Fußgängerverkehr geschaffen. Zur Abgrenzung des Mehrzweckstreifens zur Fahrbahn werden alle 33 Meter Leitpflöcke angebracht. Bis dato wurden seit dem Jahr 2012 im Gemeindegebiet von Weyregg ca. 2,5 Kilometer und im Gemeindegebiet von Steinbach ca. 3,5 Kilometer dieser Multifunktionsstreifen errichtet. Das letzte Teilstück wurde im Jahr 2017 im Gemeindegebiet von Steinbach in der Ortschaft Seefeld umgesetzt.

Aufbauend auf einer Machbarkeitsstudie sollen gemeinsam mit den Standortgemeinden langfristig noch weitere Abschnitte entlang der B152 für den Geh- und Radverkehr verbessert werden. In den Gemeindegebieten von Schörfling, Weyregg und Unterach gibt es weitere Abschnitte mit einer Gesamtlänge von 7,7 Kilometern, auf denen die Umsetzung eines Multifunktionsstreifens mit vertretbarem Aufwand umsetzbar wäre. Im beiliegenden Luftbild sind die bereits errichteten und die noch möglichen Abschnitte ersichtlich. Die Gesamtkosten für die noch offenen Abschnitte in Oberösterreich belaufen sich auf ca. 5,6 Millionen Euro.

Dass die Atterseeregion zu wunderschönen Spaziergängen einlädt, ist unbestritten. Es wird aber darum ersucht, den gesperrten Nikolo-Wanderweg, welcher rund 100 Meter oberhalb der B152 entlangführt, nicht zu benutzen. Trotz Absperrung musste festgestellt werden, dass diese aktuell gefährliche Wegeverbindung frequentiert wird.

Ein neues Zentrum für St. Georgen

ST. GEORGEN. In der Hauptstadt des Attergau entsteht mit den St. Georgs Galerien gerade ein neues Zentrum zum Leben und Wohnen.

Im Herzen von St. Georgen entsteht ein Lebenszentrum mit vielen Möglichkeiten, Marktplatz mit modernem Lebensmittelmarkt, diversen Kleinshops, Restaurant sowie mehreren öffentliche und private Bürobereichen. Die 42 Wohnungen zwischen 50 und 220 Quadratmeter Wohnfläche sind alle südlich zum verkehrsberuhigten Bereich ausgerichtet. Alles fußläufig erreichbar, ob Schulen, Kulinarik und Kultur, öffentliche Ämter, Geschäfte oder öffentliche Verkehrsmittel.

Die Wohnungen
Im sonnigen, südlichen Ruhebereich befinden sich die 42 Wohnungen auf insgesamt 3 Geschossen, welche in Massivbauweise errichtet werden und über jeden Komfort verfügen. Von zwei- und drei-Zimmerwohnungen bis zu großzügigen Dachterrassenwohnungen und Penthouses sind für Wohnungssuchende viele verschiedene attraktive Lösungen verfügbar. Die großzügigen Terrassen bieten sonnige Freiflächen zum Seele baumeln lassen. Die Ausstattung macht Wohnen zum Wohnerlebnis, gut durchdachte Grundrisse bieten den Bewohnern leistbaren, perfekten Wohnraum im Zentrum von St. Georgen unweit der Seengemeinden. Von der ruhig gelegenen Wohnung ins belebte Zentrum gelangt man mit dem Lift und ohne Auto, das in der geschützten Tiefgarage bleibt.

Die lichtdurchfluteten Dachterrassenwohnungen verfügen alle über große Außenflächen und eine exklusive Ausstattung und lassen sich auf Ihre Bedürfnisse optimal anpassen.

Arbeiten im Zentrum
Zur Hauptstraße ausgerichtet befinden sich die repräsentativen Büroflächen. Zeitgemäße Infrastruktur und modernste Ausstattung wie beispielsweise Klimadecken ermöglichen Ihnen optimale Arbeitsbedingungen. Nähere Informationen hierzu erhalten Sie von unseren Beratern. 

Die Lage
In fünf Minuten zum See oder der A1-Westautobahn. So erreicht man in 30 Minuten die Festspielstadt Salzburg mit Flughafen und weiteren Einkaufsmöglichkeiten. Auch Linz ist in nur 40 Minuten erreichbar. 

Infos und Anfragen
Das Team von „Zeit am See“ informiert und berät gerne. Auch in Sachen Anlage- und Finanzierungsmöglichkeiten ist man bestens beraten.

www.zeitamsee.at
Wolf-Teja Steinleithner, 0650/7668000,