Neuer Naturbadeplatz am Attersee

Neugestaltetes Badeareal „Huthausaufsatz“ in Weyregg am Attersee mit großzügiger Liegewiese
(Foto: ÖBf-Archiv/W. Simlinger)

WEYREGG. Bundesforste starten mit neu gestaltetem Naturbadeplatz am Attersee in die Sommersaison.

Erweiterung und Neugestaltung des Badeareals „Huthausaufsatz“ in Weyregg mit großzügiger Liegewiese, neuem Kiosk und modernen Sanitäranlagen – 45 frei zugängliche Naturbadeplätze in ganz Österreich – Schutz von Fauna und Flora an den Gewässern .

Kostenloses Badevergnügen, attraktive Sportmöglichkeiten und Erholung in der heimischen Natur: Die Österreichischen Bundesforste (ÖBf) haben in den letzten eineinhalb Jahren den Naturbadeplatz „Huthausaufsatz“ in Weyregg am Attersee in enger Abstimmung mit der Gemeinde zu einem modernen Bade- und Erholungsgelände umgebaut. Die Liegewiese wurde von 4.500 m² auf 7.200 m² erweitert. Dadurch stehen Erholungssuchenden knapp zwei Drittel mehr an Naturfläche zur Verfügung. Urlaubsstimmung kommt am neuen Kiosk auf, der als Massivholzbau samt umlaufender Lärchenholzfassade errichtet wurde. Eine rund 110 m² große Holz-Terrasse sowie ein rund 150 m² großer Gastgarten laden die Gäste zum Verweilen ein. Unter dem Namen „DAS BADEHAUS“ übernimmt ein regionaler Gastronom ab Juni die Bewirtung mit Speisen und Getränken. Darüber hinaus sorgen ab sofort moderne Sanitäranlagen für mehr Komfort an einem schönen Badetag. „Österreichs Gewässer sind für die Naherholung und Lebensqualität von unschätzbarem Wert und bieten gleichzeitig zahlreichen Pflanzen- und Tierarten einen unersetzlichen Lebensraum. Eine nachhaltige Seenbewirtschaftung hat für uns deshalb höchste Priorität“, betont Georg Schöppl, Vorstand für Finanzen und Immobilien.

Schutz von Fauna und Flora an und im See
Für mehr Artenvielfalt wurden die harten Uferverbauungen am nordöstlichen Rand des Areals am Huthausaufsatz zurückgebaut und der natürliche, flach abfallende Uferverlauf wiederhergestellt. Vor allem Perlfische und Seelauben, die nur mehr in sehr wenigen Alpenseen vorkommen, nutzen die natürlichen Flachwasserzonen als Rückzugsgebiete. Ihr Nachwuchs wandert nach dem Schlüpfen in die seichten Uferzonen des Attersees und verbringt dort – geschützt vor Raubfischen und mit reichlich Nahrung versorgt – seine ersten Lebensmonate. „Als größter Seenbewirtschafter des Landes möchten wir dazu beitragen, natürliche Rückzugsräume für die Tierwelt zu erhalten und zu verbessern“, so Georg Schöppl. Im letzten Jahr kauften die Bundesforste zuletzt am Wörthersee in Kärnten ein weitgehend naturbelassenes, fast 500 m² großes Grundstück im Gemeindegebiet von Techelsberg aus privater Hand an. Entlang der 200 Meter langen Uferlinie wird in einem groß angelegten Naturschutzprojekt das Wachstum der gefährdeten Schilfbestände gefördert und ein natürlicher Lebensraum für den tierischen Nachwuchs an und im See geschaffen.

45 Naturbadeplätze: Freier Zugang zu Österreichs schönsten Seen
Die Österreichischen Bundesforste bewirtschaften insgesamt mehr als 70 der größeren Gewässer in Österreich. An zwölf der schönsten Seen haben die Bundesforste 45 Naturbadeplätze eingerichtet, die freien Zugang zu diesen Naturjuwelen ermöglichen. „In Summe stellen die Bundesforste in ganz Österreich rund 182.000 Quadratmeter Naturbadefläche zur Verfügung und erhalten mehr als 200 Kilometer Naturufer“, erklärt Georg Schöppl. Die Vielfalt der ÖBf-Naturbadeplätze ist groß: Sie reicht vom idyllischen, eher unbekannten Hintersee in Salzburg und dem in malerischer Kulisse eingebetteten Grundlsee im steirischen Ausseerland über die bekannten Salzkammergut-Seen Attersee, Mondsee und Traunsee bis hin zum höchstgelegenen Badesee des Landes, dem Weißensee in Kärnten.

Oberösterreich: Seen-Eldorado mit rund 110.000 Quadratmeter Naturbadefläche
Mehr als die Hälfte aller ÖBf-Naturbadeplätze mit einer Gesamtfläche von rund 110.000 Quadratmetern liegen in Oberösterreich – allein zwölf davon am Attersee. Mit über 46 km² Wasserfläche ist er nicht nur der größte ÖBf-See, sondern auch der größte Binnensee Österreichs. Neben dem nun neu gestalteten Areal „Huthausaufsatz“ in Weyregg und den sehr beliebten Flächen in Litzlberg ist beispielsweise der idyllische Badeplatz „Dexelbach“ bei Nussdorf noch eher ein Geheimtipp. Gelegenheit für eine erfrischende Abkühlung in der Natur bieten darüber hinaus der Hallstätter See mit fünf sowie der mit über 190 m tiefste See Österreichs, der Traunsee, mit acht Badeplätzen.

Krimi Literatur Festival am Attersee

Den Beginn macht das Festival am 6. Juli mit einer einzigartig zusammengestellten Besetzung im Rahmen der Kriminacht Lenzing. In einer gemeinsamen Lesung präsentieren Marc Elsberg, Andreas Gruber, Beate Maxian und Ursula Poznanski ihre aktuellen Bücher. Am 14. Juli kommt Axel Petermann, der bekannteste deutschsprachige Profiler zu seiner einzigen Österreich-Lesung ins Aichergut.

Profiler, Kriminalist und Autor Axel Petermann kommt an den Attersee. (Foto: Stefan Kuntner)

An drei Abenden gastiert das Krimi Literatur Festival im Aichergut in Seewalchen am Attersee, dies in Kooperation mit dem Kulturverein Aichergut. Den Anfang macht Oliver Pötzsch, bekannt für seine spannenden historischen Romane wie seine „Henkerstochter“ – Saga. Am 13. Juli präsentiert er erstmals in Österreich seinen neuen Roman „Das Buch des Totengräbers“, es spielt am Wiener Zentralfriedhof 1893. Am 14. Juli kommt Axel Petermann, der bekannteste deutschsprachige Profiler zu seiner einzigen Österreich-Lesung ins Aichergut. Petermann hat etliche Bücher zum Thema veröffentlicht und mittlerweile auch eine eigene „True Crime Thriller“ -TV Show bei einem deutschen TV-Sender. Mit Herbert Lackner wird der ehemalige und anerkannte Chefredakteur des „Profil“ einen Vortrag zu seinem neuen Zeitgeschichte-Buch „Rückkehr in die fremde Heimat“ halten. Thema sind die vertriebenen Dichter und Denker und die ernüchternde Nachkriegs-Wirklichkeit.

Auch Gerhard Jelinek befasst sich mit Zeitgeschichte, war schon öfter beim Festival am Attersee zu Gast. Er liest am 9.7 Juli in Kammer Schörfling aus seinem neuen Bestseller „Mutiger, klüger, verrückter – Frauen, die Geschichte machten“. Eine Lesung in Kooperation zwischen dem Festival und dem Verein Klimt am Attersee.

Erstmals gibt es im Rahmen des Krimi Literatur Festival Attersee ein reines Frauenprogramm, die „Ladies Crime Nights“. An zwei Tagen lesen und erzählen sechs österreichische Autorinnen. Am 5.8. mit Lesungen von Dagmar Hager, Beate Maly und Barbara Wimmer. Und am 6.8. einen „Ladies Crime Talk“ mit den Autorinnen Beate Maxian, Claudia Rossbacher und Theresa Prammer. Die erfolgreichen Autorinnen werden in einem gemeinsamen Gespräch über ihre Bücher, ihre Protagonisten und vieles mehr sprechen, aus den Büchern zitieren und Fragen aus dem Publikum beantworten.

Im Brauhaus Zipf gibt es am 16. Juli wieder eine Lesung zum Thema „Unterhaltsame Romane vom Feinsten“. Erstmals mit dem Kabarettisten Leo Lukas, zugleich auch Autor, Regisseur und Schriftsteller. Thema seines Auftritts ist sein Buch „Mörderquoten“. Mit dabei auch Herbert Dutzler, der aus seinem neuen, humorvollen Roman „Die Welt war eine Murmel“ lesen wird. Herbert Dutzler wird beim Krimi Literatur Festival am Attersee auch seinen neuen Gasperlmair Krimi „Letzter Knödel“ vorstellen. Dies am 15. September in der Pfarrkirche Nußdorf am Attersee im Rahmen „Crime by Candlelight“.

Bei einem „Short Crime Stories Brunch“ am 18. Juli gibt es Lesungen aus Kurzkrimis mit Klaudia Blasl, Volker Raus und Erich Weidinger. Alles in der Gustobox in Seewalchen, bekannt für seine Frühstücksvarianten. Der kulinarische Lesereigen beginnt um 9.30 Uhr.

Nach vielen erfolgreichen und unvergesslichen Lesungen gastiert das Festival heuer und seit langem auch wieder in der Galerie Petra Seiser (früher Galerie Zwach) in Schörfling a.A. In Kooperation mit der Galerie finden zwei Veranstaltungen statt. „Ein Abend mit Kurt Palm“ steht am 8.7. mit dem Autor, Regisseur und Filmemacher auf dem Programm. Zu einem „Lesung und Musik Sommerfest in der Galerie“ kommt Stefan Slupetzky mit seinem Trio Lepschi am 19. August Er wird sowohl lesen als auch im Trio musizieren.

Abgerundet wird das Krimi Literatur Festival Attersee mit einer Lesung für Jugendliche. Ursula Poznanski, bekannt für ihre erfolgreichen Jugendkrimis, wird am 27. August im Pfarr- und Gemeindezentrum Weyregg am Attersee aus „Cryptos“ lesen.

KARTEN
Ö-Ticket Österreichweit, www.oeticket.com
(10 Prozent Ermäßigung für Club Ö1 Mitglieder)
Atterbuch Weidinger, Seewalchen, Atterseestr. 38 (ab 8. Juni 2021)

Digitale Inspirationen für den #Urlaubdaheim-2021

ATTERSEE/ATTERGAU. 360 Perspektiven GmbH inszeniert Destinationen und Regionen in 360° und startet mit neuer virtueller Initiative in die Sommersaison 2021.

Foto: 360 Perspektiven GmbH

Zeitgleich mit der Öffnung der Gastronomie- und Tourismusbetriebe, öffnet auch die 360 Perspektiven GmbH ihre digitalen Türen und präsentiert ausgewählte, brandneue 360° Inszenierungen beliebter Urlaubsregionen in Österreich.

Die Auswirkungen des Corona-Virus zwingen Regions- und Destinationsmanager ihre Marketing-Konzepte zu überdenken und neu auszurichten. Dabei gilt es, vor allem mit visuellem Content, Storytelling & Emotionen, User zu inspirieren und zu überraschen. Einige Regionen sind dabei Vorreiter und setzen auf hochwertige 360° Aufnahmen, interaktive Touren und virtuelle Erlebnisse, um Gäste mit digitalen 360° Content für den künftigen Urlaub in ihrer Region zu begeistern.

Digital inspirieren – Live erleben
Genau hier setzt Gerald Stöllnberger, Geschäftsführer der 360 Perspektiven GmbH, an: „Mit der 360° Initiative „#UrlaubDaheim-2021“ präsentieren wir stolz neue Kundenprojekte und laden Urlaubshungrige zu einer virtuellen Entdeckungsreise durch Österreich ein. Beliebte Urlaubsregionen wie Attersee-Attergau, Kaiserwinkl, Mühlviertler-Hochland, Schladming und viele mehr, können in einer interaktiven Reise durch unzählige 360° Premium-Aufnahmen erlebt werden. Wir wollen die Menschen digital zum Live-Erlebnis und zum „Urlaub-daheim-machen“ inspirieren.“

Den Besuchern von https://www.360perspektiven.com/urlaubdaheim-2021 eröffnet sich ein vielfältiges, realitätsnahes Tourismusangebot mit unterschiedlichen, auf die jeweilige Region und Anwendung maßgeschneidertem Tourdesigns, das schon vor Reiseantritt von zu Hause aus entdeckt werden kann.

#UrlaubDaheim-2021
Eine der vielen Entdeckungsreisen führt durch rund 20 Urlaubdestinationen Österreichs, vom Arlberg bis zum Neusiedlersee. Auf Landschaften, Hotels und Unterkünfte, Freizeitbetriebe, Sehenswürdigkeiten sowie ganze Regionen kann jederzeit, ortsunabhängig und ohne zusätzlicher App zugegriffen werden. Gerald Stöllnberger hebt den Vorteil von 360° Präsentationen für Tourismusbetriebe hervor: „Unsere individuell gestalteten 360° Touren sind ein effektives Marketing-Tool, das 24 Stunden rund um die Uhr arbeitet. Die hochauflösenden, authentischen 360° Panoramaaufnahmen erreichen mehr Menschen als gewöhnliches Bildmaterial, heben sich von Mitbewerbern ab und überzeugen.“

Attersee-Attergau
Punktgenau zum Tourismus-Come-Back geht auch die 360° Teaser-Tour durch die Region Attersee-Attergau online. Die interaktive Reise führt derzeit durch Luft-Panoramabilder verschiedener Standpunkten der Destination. Rund 30 digitale Infotafeln zu verschiedenen Themenbereichen geben umfangreiche Auskünfte und Verlinkungen zu weiterführenden Informationen. Besonderes Augenmerk wird bei diesem Projekt auf ein neues Tourdesign und eine benutzerfreundliche Navigation gelegt. Die Stellv. Geschäftsführerin Christiane Poschacher dazu: „Ein bewusster Schritt unsere vielseitige Urlaubsregion digital und interaktiv erlebbar zu machen, Orientierung zu bieten und zu inspirieren. Die 360° Tour soll Vorfreude und Seensucht auf einen Attersee-Attergau Urlaub wecken.“

Österreichische Staatsmeisterschaft der Moth Class im UYCAs

Foto: Bichler

Die absoluten Highspeed-Racer eröffnen auch dieses Jahr wieder die Regattasaison des UYCAs. Rund 20 Teilnehmer werden bei der Österreichischen Staatsmeisterschaft der Int. Moth-Klasse am Attersee von 13. bis 16. Mai 2021 erwartet. Eines ist jetzt schon fix: Für Spannung ist gesorgt. Die Hochgeschwindigkeits-Klasse erfordert zugleich absolute körperliche Fitness wie auch höchstes seglerisches Können. Schon der kleinste Fehler kann einen folgenschweren „Abwurf“ bedeuten. Bei dem gesegelten Speed können Kenterungen schon auch mal sehr spektakulär ausfallen – was aber nichts an der derzeitigen Temperatur (frische acht Grad) des Sees ändert.

Die Motte ist eine Einhand-Jollen-Konstruktionsklasse, bei der man nahezu alles verändern darf, solange die Grenzmaße nicht überschritten werden.

So wurde in der über 90-jährigen Geschichte der Klasse fast alles ausprobiert, was schnell macht. Dies hatte zur Folge, dass die Motte heute auf Hydrofoils übers Wasser „schwebt“. Die Foils sind in den letzten Jahren durch die „fliegenden Katamarane“ bei den America‘s Cups auch bei einem größeren Publikum populär geworden. Eine aktuelle “foiling” Moth (mit Tragflächen an Schwert und Ruder) ist derzeit eines der schnellsten Boote überhaupt auf einem Regattakurs.  Gerade bei leichtem bis mittlerem Wind ist sie mit Geschwindigkeiten von über 20 Knoten – knapp 40 km/h – kaum zu schlagen.

Mehr Informationen unter www.uycas.at

Schwierige Arbeiten an der B152

Landesrat Günther Steinkellner beim Lokalaugenschein. (Foto: Land OÖ / Kauder)

STEINBACH. Nach dem Felssturz an der B152 in Steinbach am Attersee Anfang Februar gestalten sich die Sanierungsarbeiten sehr aufwendig und schwierig. Eine große Sprengung erfolgt am 3. Mai 2021.

Anfang Februar ereignete sich ein tonnenschwerer Felssturz entlang der B152 im Gemeindegebiet von Steinbach am Attersee. Rund 400 Meter oberhalb des Straßenverlaufs löste sich ein Teil des kleinen Schobersteins, was zu größeren und kleineren Felsabgängen und Steinschlägen führte. Die erste kleinere Sprengung fand am 8. März 2021 statt. Unmittelbar danach kam es zu einem verspäteten Wintereinbruch. Die Arbeiten an der Ausbruchstelle mussten deshalb für fünf Wochen unterbrochen werden. Aufgrund der Schneelage war die Sicherheit für das Fachpersonal in diesem steilen Gelände nicht gegeben. Seit Mitte voriger Woche ist die Ausbruchstelle wieder frei von Schnee und die Sicherungsarbeiten können fortgesetzt werden.

Aufwendige Arbeiten in steilem Geländer Foto: Land OÖ

Derzeit werden die Vorbereitungsmaßnahmen für die Sprengung des Absturz-bedrohten Felsblockes, welcher ein Ausmaß von ca. 750 Kubikmeter hat, durchgeführt. „Hierbei handelt es sich um eine gigantische Masse. Diese Menge an Gestein entspricht fast 100 LKW-Ladungen“, unterstreicht Infrastruktur-Landesrat Mag. Günther Steinkellner, der sich beim Lokalaugenschein ein Bild über die herausfordernden Tätigkeiten machte.

An der Abbruchstelle ist auf Grund der Steilheit des Geländes kein maschineller Einsatz für das Bohren der Sprenglöcher möglich. Für diese Sprengung müssen händisch zahlreiche Bohrlöcher hergestellt werden. Auch diese Arbeiten gestalten sich sehr herausfordernd und anstrengend für das Fachpersonal. Die große Sprengung ist für Montag, 3. Mai 2021 um 15 Uhr vorgesehen. Unmittelbar danach wird der Geologe die Ausbruchstelle begutachten und beurteilen, ob weitere Sprengmaßnahmen erforderlich sein werden. Für den Fall, dass keine weiteren Sprengungen notwendig sind, kann mit einer Öffnung der Straße Ende Mai 2021 gerechnet werden.

Auf Grund des eingetretenen Naturereignisses plant die Wildbach- und Lawinenverbauung (WLV) die Umsetzung eines flächenwirtschaftlichen Sicherungsprojektes mit einem Gesamtbauvolumen von ca. 6,5 Mio. Euro und einer Gesamtlaufzeit von 30 Jahren. „Mit diesem Sicherungsprojekt soll der Siedlungsraum im Großraum von Weißenbach nachhaltig gegen künftige Steinschläge vom Schoberstein gesichert werden“, betont der zuständige Landesrat Ing. Wolfgang Klinger.

Seitens der WLV ist geplant, dass – abhängig von der Witterung – ab Herbst 2021 bzw. ab Frühjahr 2022, als Sofortmaßnahme die Sturzbahn mit den stärksten am Markt erhältlichen Steinschlagschutznetzen zusätzlich abgesichert wird. „Diese können eine Aufprallenergie von 5.000 kJ abfangen. Für diesen Abschnitt des Sicherungsprojektes werden ca. 1,5 Mio. Euro investiert. Als provisorischer Schutz soll die ca. 150 m breite Sturzbahn mit Panzerigeln des Bundesheers abgesichert werden“, so Landesrat Klinger.

Nach Umsetzung dieser Sicherungsmaßnahmen ist dann die Verkehrssicherheit der Straße wieder hergestellt und die Straße kann dann für den Verkehr wieder freigegeben werden. „Die Sicherungsmaßnahmen am Straßenzug der B152 gestalten sich aufwendig. Mit vereinten Kräften konnten Synergieeffekte genutzt werden, die den Bewohnerinnen und Bewohnern der Region zugutekommen sollen. Wir hoffen, dass die vorbereiteten Maßnahmen zufriedenstellend verlaufen, um bald wieder sichere Mobilität gewährleisten zu können“, so Landesrat für Infrastruktur Mag. Günther Steinkellner abschließend.