Unteracher bei den Youth Olympic Games in Lausanne am Start

Landesrat Markus Achleitner und Leon Kienesberger (v. li). Foto. LandOÖ/D.Kauder

UNTERACH/BAD GOISERN/LAUSANNE. Acht junge Sportler aus Oberösterreich nehmen bei den heute in Lausanne startenden Youth Olympic Games teil. Sie wurden aufgrund ihrer herausragenden sportlichen Leistungen vom Österreichischen Olympischen Comité für die Teilnahme nominiert.

Die Olympischen Jugendspiele – kurz YOG (Youth Olympic Games) – finden alle vier Jahre, 2020 zum insgesamt dritten Mal, statt. Davor wurden sie in Innsbruck (2012) und in Lillehammer (2016) ausgetragen. „Für unsere jungen Sporttalente sind die Jugendspiele eine gute Gelegenheit, internationale Wettkampfluft zu schnuppern. Ich wünsche den nominierten Nachwuchssportler aus Oberösterreich viel Erfolg und bestmögliche persönliche Leistungen“, sagt Wirtschafts- und Sport-Landesrat Markus Achleitner.

Insgesamt 1.880 Nachwuchssportler im Alter zwischen 15 und 18 Jahren nehmen an den YOG 2020 teil. Die österreichische Mannschaft umfasst 63 Athleten aus 14 Wintersportarten. Das oö. Aufgebot umfasst sieben bzw. 8acht Nachwuchssportler: Leon Kienesberger (Biathlon), Lukas Heuberger (Eishockey), Johanna Bassani (Nordische Kombination), Maria Niederndorfer (Ski Alpin), Marcus Plank (Ski Cross), Vanessa Moharitsch (Sprunglauf), Julia Mühlbacher (Sprunglauf) und Christoph Danksagmüller (Ski Cross – wohnhaft in Mondsee, startet für den Salzburger Landesskiverband).

Unteracher tritt für SV Bad Goisern an

Mit dabei ist auch der 17-jährige Leon Kienesberger aus Unterach am Attersee. Kienesberger startet bei dern Youth Olympic Games für den SV Bad Goisern im Biathlon. Der 17-Jährige besucht aktuell das Skigymnasium Stams.

Neuer Schneeschuh-Trail

GOSAU. Erster Schneeschuhtrail auf der Gosauer Zwieselalm eröffnet.

Neuer Schneeschuh-Trail in Gosau. Foto: Dachstein Tourismus AG

Auf der Gosauer Zwieselalm gibt es ab sofort für alle Gäste einen Schneeschuhtrail. Der Dachstein Gletscher ist dort zum Greifen nahe. Auffahrt mit dem 8er-Panoramajet und dann findet man den beschilderten Trail beginnend direkt bei der Bergstation. Die Gehzeit durch die idyllische Landschaft beläuft sich auf etwa 1 bis 1,5 Stunden.

Das Highlight ist sicherlich der Blick vom Gosaunet-Platzl mit einer Aussicht bis zum Großglockner. Der Trail führt auch an 4 Skihütten vorbei, die mit kulinarischen Angeboten aufwarten. Der Trail ist alle 30 bis 40 Meter mit roten Stangen und gelben Schildern markiert.

„Wir haben nun zusätzlich zu unseren sechs Schneeschuhtrails am Feuerkogel und den drei Trails am Dachstein Krippenstein dieses wichtige Angebot für unsere Gäste auch auf der Gosauer Zwieselalm geschaffen. Der Gast will nicht nur Schneeschuhwandern im Tal, sondern auch eine Aussicht dazu und die können wir ihm in vollem Umfang auf der Zwieselalm bieten“, sind sich die OÖ Seilbahnholding-Geschhäftsführer Markus Bürger und Dietmar Tröbinger einig.

Tourismusverband Attersee-Attergau hat neuen Obmann

Hotelier Georg Föttinger
Foto: privat

Der Steinbacher Hotelier Georg Föttinger übernimmt den Vorsitz des Aufsichtsrates im Tourismusverbandes Attersee-Attergau und löst damit Andreas Aichinger ab. Gemeinsam mit Geschäftsführerin Angelina Eggl liegt der Schwerpunkt 2020 in gezieltem Marketing sowie in Effektivität Steigerung. Föttingers Stellvertreterin bleibt Christine Schmoller.

Steinbach ist nun auch Teil der Kulturhauptstadt 2024

Mit Steinbach ist nun auch der Attersee dabei. Foto: Thomas Leitner

Steinbach/Traunkirchen/Grünau. Nach dem Jury-Ergebnis im November, dass das Salzkammergut mit der Träger-Gemeinde Bad Ischl Kulturhauptstadt 2024 ist, werden die teilnehmenden Gemeinden langsam mehr. Nun haben sich auch Steinbach am Attersee, Traunkirchen und Grünau, an der Europäischen Kulturhauptstadt 2024 beteiligt. Für die Ortschaften bedeutet das aber auch finanzielle Belastung. Für jeden Einwohner sind sechs Jahre lang vier Euro fällig. Die Entscheidung in Traunkirchen und auch in Grünau, fielen übrigens mit großer Mehrheit. „Ich freue mich, das wir auch dabei sind. Denn gerade wir können kulturell viel beitragen“, ist Traunkirchens Ortschef Christoph Schragl (VP) stolz. In Grünau hat man bereits eine Arbeitsgruppe gegründet, um passenden Themen zu entwickeln.

Mit Steinbach ist nun auch der Attersee dabei

Der Gemeinderat sprach sich in Steinbach am Attersee einstimmig für die Teilnahme an der Kulturhauptstat 2024 aus. „Ich hoffe sehr, dass uns noch andere folgen“, sagt Steinbachs-Ortschefin Nicole Eder und ergänzt: „Ich weiß, dass in anderen Orten bereits diskutierte wird“.

Noch bis 30. Juni 2020 können sich Gemeinden der Kulturhauptstadt anschließen.

Diese Gastro-Brüder hauchen Hotel am Attersee neues Leben ein

Matthias (li.) und Christian Reininger (re.) Foto: Thomas Leitner

WEYREGG. Sie sind am Attersee wohl die Aufsteiger des Jahres. Christian und Matthias Reininger aus Weyregg am Attersee. Frisch herausgeputzt haben sie nämlich gleich ein ganzes Hotel zu neuem Leben erweckt. 

Die beiden Brüder sind außerdem nicht nur gelernte Gastro-Profis mit viel Erfahrung, sondern bekamen die Branche sozusagen bereits mit der Muttermilch verabreicht. Schon als Kinder schnupperten die Brüder im elterlichen Betrieb am Weyregger Miglberg die erste Wirtshaus-Luft. Nach der Ausbildung und Jobs in den besten „Häusern“ kamen sie nun zurück in die Heimat – der eine als Gastro-Manager, der andere als Edelgarer. Als sie hörten, dass im Heimatort ein Hotel mit Restaurant zu sperrt, gab’s für das Brüder-Duo nur eines – und zwar anpacken und dem Wirtshaussterben entgegenwirken. Die Abteilungen sind dabei klar getrennt – aber gezogen wird an einem Strang.

Frisch herausgeputzt brennt nun im „Hotel & Wirtshaus Sonne“ seit ersten November wieder Licht und lädt ein zum Wohlfühlen, Genießen und einfach gut Essen.

Mehr Infos gibt’s unter https://www.sonne-weyregg.at/