Kinderspaß mit Bahn & Schiff

ATTERSEE. Noch bis 18. August 2020 gibt es von der Atterseebahn und -schifffahrt jeden Dienstag extra für die Corona-Zeit ein eigenes Angebot für Kinder.

Der Treffpunkt und Beginn ist bei Schönwetter um 10 Uhr am Bahnhof in Attersee, wo die Kinder vom Stargast & Maskottchen „PERLA“ überrascht und empfangen werden. Danach geht es mit dem Oldtimerzug auf einer spannenden & erlebnisreichen Fahrt vom Bahnhof Attersee bis zur Station nach Walsberg und wieder zurück nach Attersee, während der die kleinen Abenteurer mit einem eigenen Programm unterhalten werden. Wieder in Attersee angekommen, wartet schon das Schiff, mit dem es auf eine Fahrt am Rundkurs Süd geht. Auch bei dieser gibt es ein eigenes Programm für die Kinder, damit die Schifffahrt interessant und erlebnisreich in Erinnerung bleibt. Die Rückkehr für die kleinen Abenteurer ist um 14:05 am Steg in Attersee.

92. Lange Wettfahrt um das blaue Band vom Attersee und den Burgau-Pokal

ATTERSEE. Bei schwachen Winden und Flaute wurde die „Lange Wettfahrt am Attersee“ heuer zu einer ganz langen.

Knapp hundert Boote nahmen bei der langen Wettfahrt teil. (Foto: Gert Schmidleitner)

Das blaue Band nach berechneter Zeit gewann Alexander Wiesinger (UYCAttersee) mit einer Akros die als dritter im Ziel war. Er gewann vor dem Joker von Jörg Tittes (UYCAttersee ) und Klaus Costadedoi (SCATT) auf einem Musto Skiff. Den Burgau-Pokal holte sich ebenfalls nach berechneter Alexander Wiesinger der mit seiner Akros die Ziellinie als dritter kreuzte.

Auch „Long-Distance-Challenge“ entschieden

Die Lange Wettfahrt entschied als vierter Teil der „Long-Distance-Challenge“ auch dort über den Sieg, der an Christoph Nitsch (SVW-YS) ging. Nitsch segelte alle vier Events der „Long-Distance-Challenge“ auf einem Trimaran der Type Farrier F-9R. Zweiter wurde Johannes Fisch (YES-Kammer) vor Tobias Böckl (UYCAttersee).

Abgesagt: Echoblasen am Taferlklaussee

STEINBACH/ALTMÜNSTER. Das Echo- und Weisenblasen am idyllischen Taferlklaussee am Fuße des Höllengebirges und im Grenzgebiet zwischen Neukirchen bei Altmünster (Bez. Gmunden) und Steinbach am Attersee (Bez. Vöcklabruck) hat schon lange Tradition – musste aufgrund der Corona-Krise für heuer jedoch abgesagt werden.

Die Bläsergruppe der D’Schobastoana aus Steinbach. (Foto: Wolfgang Spitzbart)

Am Abend nehmen Partien, rund um den See Aufstellung und spielen reihum Weisen, Jodler und Volksweisen über den kleinen Bergsee. Zahlreiche Besucher verfolgen jedes Jahr das romantische, abendliche Klangspiel in der Natur im Schatten von Brunnkogel und Hochlecken. Organisiert wird das einmalige „Open-Air“-Konzerterlebnis jedes Jahr vom GTEV „D’Schobastoana“ aus Steinbach am Attersee.

Neuer Termin: 15. August 2021

Ein Sommer daheim: Wo es sich in Österreich gut abtauchen lässt

Österreichische Bundesforste sorgen für kostenloses Badevergnügen und freien Seezugang auf 44 Naturbadeplätzen an den schönsten Gewässern des Landes.

Der Attersee ist ein beliebtes Badeparadies. (Foto: Leitner)

Urlaub zu Hause liegt im Trend und das nicht erst seit der Corona-Krise. Idyllische Seen, glasklares Wasser und Bergpanorama: Österreichs Seenlandschaft punktet mit ihrer reizvollen Umgebung und der erstklassigen Wasserqualität. An den schönsten Badeseen stellen die Österreichischen Bundesforste (ÖBf) insgesamt 44 Naturbadeplätze zur Verfügung. Der Zugang zu allen ÖBf-Badeplätzen ist frei und kostenlos. „Die heimische Seenlandschaft trägt maßgeblich zur hohen Lebensqualität aller ÖsterreicherInnen bei. Als größter Seenbewirtschafter des Landes setzen wir uns daher seit Jahren für den Erhalt und Ausbau frei zugänglicher Seeufer ein. Wir erweitern konsequent unser Angebot an Naturbadeplätzen, um möglichst vielen Menschen schöne sommerliche Erholungsorte bieten zu können“, betont Georg Schöppl, Vorstand für Finanzen und Immobilien, das Engagement für die zahlreichen Naturbadeplätze.

Erholung an den schönsten Gewässern Österreichs
Rund 182.000 Quadratmeter an Naturbadeflächen und rund 200 Kilometer Naturufer stehen Erholungssuchenden in ganz Österreich frei zur Verfügung und laden – je nach Gelände – zum Sprung ins kühle Nass. Die Vielfalt der ÖBf-Naturbadeplätze ist groß, liegen sie doch an ganz unterschiedlichen Gewässern. Die Palette reicht vom idyllischen, eher unbekannten Hintersee in Salzburg, den in dichten Bergwald eingebetteten kleinen Ödensee und den zauberhaften Grundlsee in der Steiermark über die wunderschönen Salzkammergut-Seen wie Mondsee, Attersee und Traunsee bis hin zu einem der wärmsten Alpenseen, dem Wörthersee, oder dem Millstätter See in Kärnten. Die Seen spielen aber nicht nur für Naherholung und Tourismus eine große Rolle, sie bieten auch zahlreichen Pflanzen- und Tierarten einen unersetzlichen Lebensraum. „Diese besonderen Ökosysteme gilt es auch für die nächsten Generationen zu schützen“, so Schöppl. „Eine nachhaltige Gewässerbewirtschaftung hat daher für uns höchste Priorität.“

Bade-Hotspot Oberösterreich
Mehr als die Hälfte aller ÖBf-Naturbadeplätze liegt allein in Oberösterreich – mit einer Liegefläche von insgesamt rund 110.000 Quadratmetern. Allein 12 Badeplätze gibt es am Attersee im Salzkammergut. Mit über 46 km² Wasserfläche ist er nicht nur der größte ÖBf-See, sondern auch der größte Binnensee Österreichs. Neben sehr beliebten Flächen wie dem Naturbadeplatz in Litzlberg oder dem noch unbekannterem Badeplatz Dexelbach gibt es beispielsweise die Badeplätze Weißenbachaufsatz, Zelleraufsatz oder Kolmbauernaufsatz, die noch ihre ursprüngliche Verwendung im Namen tragen. Früher wurde das Holz häufig über Wasser transportiert, an den heutigen Badeplätzen haben anno dazumal Flöße „aufgesetzt“. Ein erfrischendes Naturerlebnis bieten weiters der weitgehend von Naturufern gesäumte Hallstätter See mit fünf Naturbadeplätzen sowie der Traunsee mit acht Naturbadeplätzen. Auch am Mondsee (nicht ÖBf-Besitz) stellen die Bundesforste zwei Naturbadeplätze zur Verfügung.

Freier Seezugang und Naturufer
An einigen Seen befinden sich Seeflächen seit jeher in Privatbesitz oder sind durch Verbauung eingeschränkt. „Umso mehr setzen wir uns für einen freien Seezugang ein“, betont der ÖBf-Vorstand. Meist betreuen die Bundesforste jedoch nur die Seefläche selbst, Uferflächen befinden sich nur wenige im Besitz der Bundesforste. Gute öffentliche Zugangsmöglichkeiten bieten etwa der Attersee, der Traunsee, der Hallstätter See oder der Grundlsee. Aber auch das Südufer des Millstätter Sees ist größtenteils unverbaut und über Rad- und Wanderwege entlang des Seeufers gut zugänglich. Darüber hinaus engagieren sich die Bundesforste für den Erhalt möglichst naturnaher Seeufer. „Von unseren Seeflächen sind rund 200 Kilometer Uferlänge in naturbelassenem Zustand“, so Georg Schöppl. Erst kürzlich wurde am Attersee ein Seeuferbereich renaturiert und am Wörthersee eine 200 Meter lange große Naturuferfläche angekauft. In einem eigenen Naturschutzprojekt soll der natürliche Schilfgürtel entlang der Uferlinie wiederhergestellt und der natürliche Lebensraum für Fische und Wassertiere verbessert werden.

Jubiläums Rad-Erlebnistag verschoben

ATTERSEE. Jubiläums Rad-Erlebnistag Attersee 2020 auf 2021 verschoben. Die Entscheidung ist den Organisatoren nicht leicht gefallen. Das Top-Radevent am Attersee wurde bereits von April 2020 auf Oktober 2020 verschoben. Bei der Jubiläumsausgabe soll aber nichts dem Zufall überlassen werden. Für die 25. Auflage des Rad-Erlebnistags am Attersee soll es 2021 einen neuen Termin geben.

Radfahrer am Attersee. (Foto: TVB Attersee/Attergau)

Die Entscheidung den Rad-Erlebnistag Attersee erneut auf 2021 zu verschieben, ist den Organisatoren nicht leicht gefallen. Bis zu 52.000 Sport- oder Hobbyradfahrer, lassen sich normalerweise bei guten Wetterbedingungen das einzigartige Raderlebnis, bei dem die Seeuferstraße rund um den Attersee gesperrt ist, nicht entgehen. Dennoch möchte man besonders bei der Jubiläumsausgabe auf Nummer sicher gehen.

Erstmals vier Startpunkte rund um den Attersee, Sonderfahrpläne der Attersee Schifffahrt und der Atterseebahn für eine bequeme Anreise, Kulinarikstationen und vieles mehr sind nur ein paar Eckpunkte des Rad- Jubiläumsprogramms am Attersee, den man noch in diesem Jahr feiern wollte. Aufgrund der Corona-Situation wurde der 25. Attersee Rad- Erlebnistag bereits vom April 2020 auf den 11. Oktober verschoben. Jetzt ist es aber fix: Er wird auf 2021 verlegt. „Der Rad-Erlebnistag zählt zu den Top- Radevents in Österreich“, sagt Angelina Eggl, Geschäftsführerin des Tourismusverbandes Attersee-Attergau und fügt hinzu: „Die aktuelle Situation macht es für uns unmöglich, eine sichere Veranstaltung gewährleisten zu können. Besonders beim 25-jährigen Jubiläum möchten wir hier nichts dem Zufall überlassen!“. Viele Arbeitsstunden stehen hinter dem Topevent am Attersee. Auch für das Jubiläumsprogramm wurden in diesem Jahr bereits zahlreiche Stunden investiert. Man bleibt optimistisch und blickt nach vorne. Man möchte das Programm so gut wie möglich zu einem neuen Termin 2021 realisieren.

Wann genau der Jubiläums-Radtag 2021 stattfindet, wird mit den zahlreichen Kooperationspartner noch geklärt. „Ich möchte mich bei unseren Partnern, durch die der Rad-Erlebnistag erst möglich wird bereits jetzt herzlichst für ihre Flexibilität bedanken“,sagt Frau Eggl.

Für die Realisierung des Rad-Erlebnistages ist ein enges Zusammenspiel zwischen der Bezirkshauptmannschaft, der Executive aber auch der Feuerwehr nötig, um eine sichere Abwicklung des Radtages auf beiden Uferstraßen zu ermöglichen. Auch die zahlreichen Kulinarik-Stationen durch Betriebe und Vereine sowie weitere Rahmenprogrammpunkte machen den Rad-Erlebnistag zu etwas ganz Besonderem.
Sobald der Termin für 2021 feststeht, wird er veröffentlicht.