Volle Kraft voraus in einen Goldenen Herbst. Freie Fahrt für Kinder.

Das Klimtschiff am Attersee. (Foto: Stern Schifffahrt GmbH)

ATTERSEE. „Schluss mit dem schlechten Wetter, raus in die Natur und die letzten Tage des Goldenen Herbstes in vollen Zügen genießen! Tanken Sie an Bord der Attersee-Schifffahrt mit fantastischem Blick auf das Höllengebirge die letzten Sonnenstrahlen und genießen Sie ein köstliches Klimt-Törtchen“, freut sich Stern Schifffahrt Geschäftsführerin Doris Schreckeneder auf einen schönen Abschluss einer turbulenten Saison und verweist auf das attraktive Angebot für Familien, Individual- und Hotelgäste bei der Attersee-Schifffahrt.

Erstmalig bietet die Attersee Schifffahrt ab sofort bei Schönwetter bis 31. Oktober tägliche Rundfahrten am Attersee und bis 1. November auch am Altausseer See.

Schwimmendes Kaffeehaus
Am Attersee ist das Klimtschiff als schwimmendes Kaffeehaus unterwegs. Um genügend Abstand und Freiraum für die Gäste zu gewährleisten, wurde die Kapazitäten um die Hälfte reduziert, sodass auch unter den verschärften Bedingungen ein angenehmes Freizeiterlebnis garantiert ist.

Die Künstlerflotte verkehrt bei Schönwetter bis Samstag, 31. Oktober 2020 täglich am Rundkurs Nord mit drei Rundfahrten, welche sich auch wunderbar mit Wanderungen oder einem Besuch bei den Top-Ausflugszielen verbinden lassen.

Die Herbstferien Aktion gilt von 24.10. bis 31.10.2020
• pro Erwachsenen fährt ein 1 Kind (bis 15 Jahre) kostenfrei mit
• auf diverse Snacks wie Laugenbrezn und Chips gibt’s 50 % Ermäßigung

Das Solarschiff am Altausseer See verkehrt bei Schönwetter ab Donnerstag, 22.10. bis Sonntag, 1.11. täglich mit vier Rundfahrten mit atemberaubendem Dachsteingletscherblick, welche sich wunderbar mit einem Ausflug in die Seewiese verbinden lassen.

Autorin spendet Erlös von Buchpräsentation

Autorin Angelika Fürthauer (li.) und Tochter Katrin (re.) bei der Scheckübergabe. Foto: Lebenshilfe

STEINBACH/GMUNDEN. Lachdenker-Autorin Angelika Fürthauer aus Steinbach am Attersee übergab bei der Präsentation ihres neuen Buches „Schmähflockerl und Feierspeis“ am Feldbauernhof eine Spende von 500 Euro an die Lebenshilfe-Werkstätte Gmunden. Töchterchen, Katrin Preuner-Fürthauer, die für die Bilder in den Büchern zuständig ist, legte noch einmal 150 Euro obendrauf.

Das Buch ist übrigens das 14. Werk der Autorin. Der neue Band der Lachdenker-Kollektion beinhaltet 40 Gedichte rund um den fröhlichen Alltag, 20 Weihnachtsgedichte sowie erstmals drei kleine Einakter.

Genusstage im Herbst

REGION ATTERSEE. Für den heurigen Herbst haben sich die Kulinarium Attersee-Wirte was Besonderes einfallen lassen.

Carpaccio mit Trüffel und Eierschwammerl. (Foto: Hotel Aichinger)

Zwischen 1. November und 20. Dezember gibt’s in jedem Mitgliedsbetrieb ein 3-gängiges Menü und einem Glas Sekt als Aperitif für 38 Euro pro Person.

Kulinarium Attersee-Gewinnspiel

Zudem gibt es die Chance, ein Gourmet-Wochenende mit zwei Übernachtungen in der Region zu gewinnen. Dazu einfach Stempelpass holen, Herbstmenüs genießen und am großen Gewinnspiel der Kulinarium Attersee-Wirte teilnehmen. www.attersee-kulinarium.at

Gustav Klimt-Zentrum am Attersee erhält Österreichisches Museumsgütesiegel

SCHÖRFLING. Das von der Klimt-Foundation wissenschaftlich und wirtschaftlich geleitete Klimt-Museum in Schörfling erhält das von ICOM Österreich und dem Museumsbund Österreich verliehene Museumsgütesiegel im Rahmen des 31. Österreichischen Museumstages in Krems. Das Ausstellungszentrum verzeichnet trotz der Covid-19-bedingten verkürzten Saison positives Besucherinteresse und ist noch bis einschließlich 26. Oktober 2020 geöffnet.

Außenansicht Gustav Klimt-Zentrum am Attersee. (Foto: Klimt-Foundation, Wien)

Bereits seit dem Jahr 2003 bietet der Klimt-Themenweg am Attersee die Möglichkeit, sich mit Klimts Wirken in dieser Region eingehend zu beschäftigen. Ab 2010 erfolgte die museologische und planerische Gestaltung des Gustav Klimt-Zentrum, das schließlich zum 150. Geburtstag des Künstlers im Juli 2012 eröffnet wurde. Federführend bei der Konzeption und Umsetzung dieser wissenschaftlich fundierten, kulturtouristischen Klimt-Highlights waren bereits zu dieser Zeit Peter Weinhäupl und Sandra Tretter, damals Direktor und Kuratorin des Leopold Museum, nun Vorstände der gemeinnützigen Klimt-Foundation. Seit 2015 zeichnet diese Privatstiftung mit Sitz im Wiener „MQ-West“ u.a. für die Konzeption von Ausstellungen im Klimt-Museum verantwortlich. Der hohe museologische Anspruch wurde und wird durch die permanente Schwerpunktausstellung über Klimts Sommerfrische-Aufenthalte am Attersee und durch regelmäßig wechselnde Sonderschauen mit der Präsentation von hochkarätigen Originalen, oftmals auch Klimt-Originalgemälden, umgesetzt. 2019 wurde zudem mit der inhaltlichen und finanziellen Unterstützung der Klimt-Foundation nicht nur der Weiterbetrieb des Museums in Oberösterreich gesichert, sondern auch der Gustav Klimt-Garten am Attersee realisiert. Das Klimt-Museum etablierte sich in den letzten Jahren zu einem kulturellen Hotspot in der Region Attersee-Attergau und begeistert saisonal jährlich rund 11.000 Besucher.

Österreichisches Museumsgütesiegel
2020 wird dieses Engagement mit der Verleihung des Österreichischen Museumsgütesiegels durch den Museumsbund Österreich und ICOM Österreich prämiert. Die Jury begründet ihre Entscheidung folgendermaßen:
„die 2013 gegründete Klimt-Foundation verfügt über ein Ausstellungs- und Dokumentationszentrum an einem idealen Ort mit historischen Bezügen.“

„Die museologische und konservatorische Verantwortung für die gezeigte Sammlung trägt die Klimt-Foundation und erfüllt diese fachlich korrekt.“

„Die Jury hat sich entschieden, die gezeigte hohe Qualität wissenschaftlicher Arbeit, die ansprechende Gestaltung und die gute Kundenorientierung mit dem Österreichischen Museumsgütesiegel auszuzeichnen.“

Ich sehne mich hinaus wie noch nie
Klimts Sehnsucht „nach dort“ führte den Ausnahmekünstler in den Jahren 1900 bis 1916 zu meist mehrwöchigen Sommer-Aufenthalten an den Attersee. Die malerische Umgebung und der See selbst inspirierten ihn zum überwiegenden Teil seiner Landschaftsgemälde. Das Klimt-Zentrum macht die Spuren des Jugendstilmalers und seiner Weggefährtin Emilie Flöge in dieser Region durch multimediale Schwerpunkte im Klimt-Museum erleb- und erfahrbar. Darüber hinaus widmet sich das Ausstellungshaus in einer Sonderschau Gustav Klimts »floraler Welt« und damit der Naturverbundenheit und Kunstnatur des Jugendstilkünstlers und seiner Zeitgenossen. Gerade in diesem Jahr lässt sich Klimts Sehnsucht nach seinem Refugium »Atelier Sommerfrische« und nach der Vielfalt der Natur durch die Covid-19 bedingten Einschränkungen nachvollziehen. Noch bis einschließlich 26. Oktober 2020 (täglich 10.00 bis 16.00 Uhr) kann das Museumsjuwel am Attersee besichtigt werden. Klimt-Themenweg und Klimt-Garten sind ganzjährig geöffnet.

Musikverein Nussdorf erhält Auszeichnung des Landes

NUSSDORF. Landeshauptmann Thomas Stelzer zeichnet 27 oberösterreichische Blasmusikkapellen für erfolgreiche Teilnahme an Konzert- und Marschwertungen aus.

Der Musikverein Nussdorf am Attersee. (Foto: Musikverein Nussdorf)

Mehr als ein halbes Jahr mussten 27 oberösterreichische Blasmusikkapellen auf ihre Auszeichnungsfeier warten, denn ein erster Termin Mitte März musste bedingt durch Corona kurzfristig abgesagt werden. Am Mittwoch, 30. September war es dann soweit: die Blasmusikkapellen wurden von Landeshauptmann Thomas Stelzer für ihre besonderen Leistungen bei Konzert- und Marschwertungen ausgezeichnet.

Der Festakt fand im Ursulinensaal des OÖ. Kulturquartiers statt.
„Die Auszeichnungsfeier ist in mehrfacher Hinsicht ein Zeichen: als Wertschätzung und Anerkennung für besondere Leistungen, aber auch als Signal der Zuversicht. Wir wissen um die Bedeutung unserer Blasmusikkapellen, wie sehr sie unser Land bereichern. Daher freuen wir uns auf eine Zeit, in der das wieder allerorts unüberhörbar sein wird“, erklärte Landeshauptmann Thomas Stelzer in seiner Festrede. „Uns ist bewusst, dass es im Augenblick nicht leicht ist, die Arbeit in den Kapellen aufrechtzuerhalten. Dazu braucht es umsichtige Regelungen, die trotz Corona eine laufende Probenarbeit ermöglichen, aber auch Konsequenz in der Einhaltung dieser Regeln“, sagt Stelzer.

Von den Vereinen rund um den Attersee erhielt der Musikverein Nussdorf am Attersee die Ehrung.