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Betrieb will am Attersee Mineralwasser für Markt in USA und Asien abfüllen

Die Wiener Firma Vivida möchte von einem Brunnen in Weißenbach Wasser in Flaschen abfüllen und im amerikanischen und asiatischen Raum verkaufen. „Wir stehen dem Projekt neutral gegenüber“, betont Bürgermeisterin Nicole Eder (VP) auf Anfrage der OÖNachrichten. Ob aus dem Mineralwasser vom Attersee tatsächlich etwas wird, steht noch in den Sternen.

Mineralwasser vom Attersee

Foto: google.at/maps

Eine Vorentscheidung könnte allerdings am kommenden Dienstag fallen. Dann trifft sich der Steinbacher Gemeinderat mit Vivida-Geschäftsführer Herbert Hofbauer und Vertretern der Bundesforste als Grundbesitzer zu einer Klausur. „Dabei wird uns das Projekt vorgestellt, danach können wir das Für und Wider abwägen“, erläutert die Steinbacher Bürgermeisterin.

Gespräche seit einem Jahr

Die Vorgespräche über das Projekt ziehen sich mittlerweile seit einem Jahr hin. Eine erste Probebohrung war erfolgreich: Der Brunnen liefert mehr als fünf Liter Wasser in der Sekunde. Die Firma Vivida möchte auf einem Areal der Bundesforste, das neben dem Betonwerk Nöhmer liegt, eine Abfüllanlage für Mineralwasser errichten. Noch ist das Grundstück der Bundesforste als Wald gewidmet, allerdings wird es seit 1999 als Reserve für Betriebserweiterungen betrachtet. Dennoch ist dafür eine Umwidmung notwendig.

Bürgermeisterin Eder betont, dass es durch die Mineralwasserabfüllanlage überhaupt keine Auswirkungen auf die Steinbacher Ortswasserleitung gebe. „Wir haben so ein großes Trinkwasserreservoir, dass davon nur ein Drittel genutzt wird.“ Übrigens wird ein Teil der Gemeinde mit dem Wasser versorgt, das aus dem Weißenbachtal kommt.

Werbewert für Steinbach

„Wenn die Gemeinde etwas davon hat, warum sollen wir das nicht machen?“, geht Nicole Eder pragmatisch an das Thema heran. Ein Mineralwasser aus dem Weißenbachtal brächte einen enormen Werbewert für Steinbach, ist die Ortschefin überzeugt, weil der Abfüllort am Etikett angeführt werden müsse. Eventuell könnten durch eine Abfüllanlage auch neue Arbeitsplätze geschaffen werden, die in Steinbach ohnehin rar seien.

„Nach der Klausur werden wir uns im Gemeinderat mit dem Thema auseinandersetzen“, kündigt Eder an, das Projekt im Ortsparlament intensiv zu diskutieren, bevor eine Entscheidung getroffen wird. Dass das Thema Trinkwasser sensibel ist, sei ihr bewusst, betont sie.  (QUELLE: OÖNachrichten)

Große Erfolge bei Hippo-Therapie am Moarbachhof in Weissenbach

vL.: Barbara Hrouda, Therapie-Kind Dominik, Christina Forstinger

vL.: Barbara Hrouda, Dominik, Christina Forstinger

Gemeinsam helfen die beiden Schwestern Barbara Hrouda (Physiotherapeutin) und Christina Forstinger (Pferdewirtin) seit sieben Jahren, jenen Menschen, die in ihrem Leben schon schlimmes erfahren mussten oder bereits schwer beeinträchtigt das Licht dieser Welt erblick haben. Gemeinsam haben die Beiden im Weißenbacher Reitstall „Moarbachhof“ die Hippo-Therapie ins Leben gerufen und ermöglichen dabei, Krankheiten oder Beeinträchtigungen, auf den tierischen Therapeuten mit vier Hufen gezielt zu lindern. Eine extra konstruierte Rampe, ermöglicht es, auch den Kindern im Rollstuhl, sanft und sicher auf die eigens geschulten Therapiepferde zu kommen. Neben dem normalen Reitschule-Betrieb – vom Reiterpass bis hin zur Reit-Nadel sowie den zahlreichen Reitercamps wird außerdem ständig an neuen Therapien und Ideen für beeinträchtigte Kinder gearbeitet. Der „Moarbachhof“ ist somit seit Jahren, ein richtiger Magnet für alle Pferdefreunde geworden und nicht nur aufgrund seiner Lage. Eingebettet zwischen einem kristallklaren Attersee und einem imposanten Höllengebirge mit großen Koppeln und eigener Reithalle.

12. Eisarsch-Regatta am Attersee

„Frier dir den Arsch nicht sinnlos ab, sondern erfülle damit einen guten Zweck“, lautete das Motto auch beim 12. Eisarsch in Unterach am Attersee. Der Yachtclub Unterach veranstaltete Anfang Dezember bei eisigen Bedingungen das legendäre Charity Event am Attersee. Bei -2°C Lufttemperatur und einer gefühlten Windchill-Temperatur von -5°C, wagten sich 67 Starter im Optimisten auf den 8 °C kalten Attersee.

eisarsch atterseeDie eiskalte Brise aus Windrichtung Osten machte die Bergung von drei gekenterten Opti-Seglern, durch die einsatzbereiten Österreichische Wasserrettungs-Teams aus Unterach, Nußdof und Litzlberg notwendig. Der auffrischende Wind brachte den Sieger bereits nach 38 Minuten über die Ziellinie und sorgte für eine der schnellsten Eisarschregatten der vergangenen Jahre.

Im beheizten Zelt wurde dann nach der Siegerehrung bei Livemusik und bester Stimmung für den guten Zweck gefeiert. Der Yacht Club Unterach wird somit die Kindervilla in Steinbach am Attersee auch in diesem Jahr mit einer großzügigen Spende unterstützen können.  Quelle: Tips.at

1100 Starter bei Radrennen am Attersee

Die diesjährige Auflage des King of the Lake, dem Einzelzeitfahren rund um den Attersee war am vergangenen Samstag ein sehr sportlicher Erfolg. Nicht weniger als 1.100 Starter stellten sich der Herausforderung, Österreichs größten Binnensee im Einzel und Mannschaftszeitfahren zu umrunden. Die Radsportler hatten an diesem Tag freie Fahrt und konnten noch mehr an ihre persönlichen Grenzen gehen. Das traumhafte Herbstwetter trug das übrige zum Erfolg der Veranstaltung bei. „Wir haben als Verein Atterbiker unsere eigene Vorgabe, den Teilnehmern Tour de France-Bedingungen zu ermöglichen, erreicht“, resümiert der zufriedene OK-Chef Erwin Mayer. „Ganz besonders toll war, dass sich bei diesem Rennen auch jeder Hobbysportler mit einem echten Profi messen konnte. Die 57 Minuten und 4 Sekunden von Riccardo Zoidl sind daher eine echte Benchmark für jeden Athleten.“ www.radstars.at

Marlen Billii gewinnt Koch- und Singwettbewerb

Marlen Billii (36) aus Seewalchen ist die beste singende Köchin bzw. kochende Sängerin Österreichs. Sie hat sich bei der Vorausscheidung des Wettbewerbs „Koch und sing Dich auf den Underberg“ für das große Finale in Köln am 9. November qualifiziert.

Sechs den Kochlöffel schwingende Sänger hatten sich für die Vorentscheidung in München qualifiziert. Knapp eine Stunde hatten sie Zeit, ihre kreativen Gerichte zu kochen und ansprechend herzurichten. Danach mussten sie ihren Lieblingssong „vor dem Herd“ singen.

Marlen servierte das Lied „Mei Opa, der is Jaga“, dazu kredenzte sie das Gericht „Opas Reh, neu interpretiert“. Für die Jury gab’s extra coole Teller, die die Seewalchenerin vorbereitet hatte. „Juhu. Mega. Es ist Platz eins geworden, ich freu’ mich so“, jubelte sie via Facebook und bedankte sich bei ihren Fans fürs Daumendrücken.

„Die Gewinnerin überzeugte auf beiden Gebieten und wird Österreich im Finale sicherlich stark vertreten“, ist Hubertine Underberg-Ruder, Präsidentin des Verwaltungsrates der Underberg-Gruppe, überzeugt. Im Finale in Köln muss sich die Seewalchenerin gegen sieben Finalisten aus den Qualifikationsrunden in Hamburg, Düsseldorf und Leipzig vor der Jury beweisen.

Die Musikerin wuchs als Marlene Mairinger in Ottnang auf und hat in der Firma ihrer Mutter, Schatzdorfer Gerätebau in Zipf, die Ausbildung zur Bürokauffrau absolviert. Danach jobbte die ehemalige „Miss Salzkammergut“ als Model, lenkte in Deutschland Lkw und war im Außendienst tätig. Mit 22 Jahren machte sie sich mit einer Eventagentur selbstständig, die sie nach der Geburt ihrer Zwillingsmädchen verkaufte.

Musik hat in Marlenes Leben immer schon eine Rolle gespielt: Mit vier Jahren begann sie mit Flöte, mit sieben nahm sie Geigenunterricht. Jahre später erinnerte sich die junge Mutter an ihre Geige: Mit einer E-Geige begleitete sie einen DJ. Mittlerweile steht die Geigerin, Sängerin und Songwriterin fast jedes Wochenende auf einer Bühne im deutschsprachigen Raum. Über ihren Freund, den Gitarristen Thomas Eder, wurde sie auch als Backgroundsängerin von Andreas Gabalier engagiert. „Es ist einfach voll cool, ich darf dort meinen Traum leben“, schwärmt Mairinger von ihrer Karriere.

QUELLE: OÖNACHRICHTEN

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