Maskottchen „Perla“ überrascht Kinder bei Wandertag

ST. GEORGEN. Da staunten die Kinder vom Pfarrkindergarten in St. Georgen im Attergau nicht schlecht, als beim Wandertag am Kelten.Baum.Weg überraschend das Regionsmaskottchen, “Fisch Perla“, vor ihnen stand. Der Fisch mit vereinzelt bunten Schuppen, Krone am Kopf und blauem Mund wurde stürmisch begrüßt. Begleitet wurde das Regionsmaskottchen von der Geschäftsführerin des Tourismusverbandes Attersee-Attergau Frau Angelina Eggl, welche die Fragen der Kinder rund um das Thema Tourismus gerne beantwortete.

Die Kindergartenkinder und Fisch Perla. (Foto:TVB Attersee-Attergau, Foto Simone Suess)

„Vom Urlaub ohne TV, der Mama aus den Bergen, der Zeit zum Fotos machen und der Zeit zum Wandern“ berichteten die Kindergartenkindern spontan der Geschäftsführerin zum Thema Urlaub. Eggl hatte die Kinder als Abschluss des Wandertages am Kelten.Baum.Weg bei der Station Insel der Sinne erwartet. Nicht nur, um sich mit ihnen zu unterhalten, sondern auch, um einen Überraschungsbesuch anzukündigen: „Normalerweise lebt Perla im Wasser, heute hat unser Maskottchen Fisch aber Landgang!“, und sie fügte hinzu: „Leider ist Perla etwas schüchtern!“. Sie bat die Kinder um tatkräftige Unterstützung, um nach Perla zu rufen. Diese ließ sich nicht zweimal bitten und kam aus ihrem Versteck hervor. Für jeden der rund 45 Schulanfänger hatte der freundliche Fisch aus dem Attersee eine Kleinigkeit dabei. Vor der Abfahrt zurück zum Kindergarten wurde mit Perla noch Gruppenfotos gemacht.
Fisch Perla ist eines der zwei Maskottchen der Region Attersee-Attergau. Gemeinsam mit Eule Gustl ist sie Begleiter der Kinder auf den neun familienfreundlichen Wanderwegen in der Region Attersee-Attergau, welche es unter dem Motto „AbenteuerWanderPass“ zu entdecken gibt.

Perla-Sommertour im Juli und August

Im Sommer startet erstmals die Perla Sommertour von 11. Juli bis 29. August 2020. Gestartet wird am 11. Juli am Bienenhof Attersee, weiter geht es am 17. Juli am Wildholzweg Nussdorf. Perla ist an den angegebenen Wanderwegen von 10 bis 10.30 Uhr anzutreffen. Alle Termine der Sommertour sind online unter: www.attersee-attergau.at/abenteuerwanderspass

Neue Gastro-Symbiose in der Tourismusregion Attersee-Attergau

ATTERSEE/WEYREGG/ST. GEORGEN. Mit „Taste The Lake“ setzt die Gastronomie in der Region Attersee-Attergau auf einen coolen Imagewechsel und eine neue Vermarktungskooperation.

Foto: Werbeagentur Die Gipfelstürmer

Zugpferde sind renommierte Restaurants wie die Bachtaverne in Weyregg am Attersee oder das Cafe-Restaurant Kiener in St. Georgen im Attergau. Dazu kommen attraktive Gaststätten, Cafés und Bars, Tripadvisor-Lieblinge und frische Gastrokonzepte – aktuell sieben an der Zahl. Der Claim „Doppelter Geschmack“ bezieht sich auf das Regionenduo Attersee-Attergau.

„In beiden Regionen gibt es eine tolle Gastronomie. Der Hintergedanke ist, dass wir gemeinsam eine Kooperation gründen, um die vereinte Region und die Gastrobetriebe zu stärken.“

Angelina Eggl, Geschäftsführerin des TVB Attersee-Attergau.

Der Tourismusverband ist für drei Jahre Projektbegleiter des Gastroprojektes, darüber hinaus wurde eigens eine ARGE gegründet.

„Wenn die Regionen verschmelzen, kann auch die Gastronomie zusammenrücken und sich gemeinsam stark machen. So schaffen wir eine Wettbewerbsfähigkeit gegenüber starken Tourismusregionen.“

ARGE-Obmann und Bachtaverne-Wirt Mario Kalleitner aus Weyregg. 

Facebook, Insta & Co 

Im Fokus der Kommunikation nach außen stehen die Social-Media-Kanäle Facebook und Instagram. Dort werden Einblicke hinter die Kulissen gewährt, stylische Fotos und coole Videosequenzen regen den Gusto an oder die Betriebe stellen sich im Word-Rap vor. Für die Follower gibt es laufend interessanten Content, spannende Blogartikel, Gewinnspiele und vieles mehr.

Personal-Pool

Für die Gastronomiebetriebe selbst gibt es noch einen weiteren Anreiz, beim neuen Projekt dabei zu sein: Gemeinsam soll an einem Lehrlingsaustauschprogramm und an einem Personal-Pool gebastelt werden. Selbst ein Tabuthema soll aufgegriffen werden, nämlich Absprachen bei den Öffnungstagen. Eine eigene Signature-Linie, wie etwa ein gemeinsamer Summer-Drink oder „Taste The Lake“-Events sollen die Zusammenarbeit abrunden.

Strandfeeling am Attersee

WEYREGG. In Weyregg am Attersee gibt’s ab sofort am kleinsten Sandstrand der Welt riesengroßes Urlaubsfeeling. 

Kleiner Strand für große Gefühle. (Foto: Tom Leitner)

Noch mitten im Corona-Lockdown entstand die Idee, den Gästen heuer etwas Besonders zu bieten und Urlaubsfeeling zu garantieren. Schnell war klar, der Attersee bekommt seinen ersten Sandstrand. In Zusammenarbeit mit der Gemeinde hat Lokalpächter Mario Kalleitner echtes Sandstrandfeeling ans Ufer des Attersees gezaubert. Zwar klein und überschaubar, aber immerhin. 

Pop-Up-Konzerte & Strand-BBQ

Die ersten Sommertage ließen in Weyregg schon etwas Urlaubsfeeling aufkommen. „Das Katamaran“, das im vergangenen Jahr als Badecafé im Weyregger Strandbad einen Facelift bekam und jetzt auch noch einen Strand zu bieten hat, will mit Rahmenprogramm und Genuss zusätzlich aufhorchen lassen. Untertags soll Gemütlichkeit herrschen, abends konzentriert sich das Küchenteam auf eine kleine, aber ausgewählte Karte, etwa mit Surf & Turf. Grillfreunde dürfen sich in regelmäßigen Abständen auf ein Beach-BBQ freuen. Außerdem gibt es ab Juli jeden Donnerstag ein Pop-Up-Konzert am Sandstrand.

Kick-Off ist jedoch am Freitag, dem 26. Juni ab 19 Uhr, mit der beliebten Band X-Cite in der Unplugged-Besetzung. Die Coverband wird sich mit einem DJ dann immer donnerstags abwechseln.

Kultureller Hotspot in der Region Attersee-Attergau öffnet wieder

SCHÖRFLING. Pünktlich zu Sommerbeginn am 20. Juni 2020 öffnet das multimediale Dokumentationszentrum in Schörfling wieder seine Pforten. Bis einschließlich 26. Oktober 2020 können die Besucher täglich von 10 bis 16 Uhr am Attersee den Motiven und Wirkungsstätten von Gustav Klimt nachspüren: im Museum, entlang des Themenweges, bei einer Schifffahrt und im Klimt-Garten. Die Sonderschau „Florale Welten – Blühender Jugendstil“ wurde aufgrund des großen Erfolges in die aktuelle Saison verlängert. Sie ist Ausgangspunkt für die Entdeckung der floralen Facetten des Jugendstils und gibt Einblicke in Klimts naturverbundenes Werk.

Einblick in das Gustav Klimt-Zentrum am Attersee Foto: Klimt-Foundation

Gustav Klimt und der Attersee
Klimts Sehnsucht „nach dort“ führte den weltberühmten Ausnahmekünstler in den Jahren 1900 bis 1916 zu meist mehrwöchigen Sommer-Aufenthalten an den Attersee. Die malerische Umgebung wie auch der See selbst inspirierten ihn zu einem Großteil seiner rund 55 bekannten Landschaftsgemälde. Dieses Vermächtnis visualisiert das Klimt-Zentrum und macht die Spuren des Jugendstilmalers und seiner Weggefährtin Emilie Flöge in der Region durch multimediale Schwerpunkte erleb- und erfahrbar. Gerade in diesem Jahr lässt sich Klimts Sehnsucht nach seinem Refugium »Atelier Sommerfrische« durch die Covid-19 bedingten Einschränkungen der letzten Monate mehr denn je nachvollziehen. Sinnbildlich dafür steht Klimts Äußerung auf einer Ansichtskarte an Emilie Flöge von August 1901: „Ich sehne mich hinaus wie noch nie.“

Florale Welt im Klimt-Zentrum
Aufgrund der großen Resonanz steht auch in diesem Jahr die Naturverbundenheit und Kunstnatur des Malergenies und seiner Zeitgenossen – von Alfons Mucha über Franz von Zülow bis Koloman Moser – im Fokus der Sonderschau »Florale Welten – Blühender Jugendstil«. Die von Sandra Tretter und Peter Weinhäupl kuratierte Sonderschau präsentiert hochkarätige Leihgaben aus der Sammlung der Klimt-Foundation, des Wiener Leopold Museums und von privaten Leihgebern. Faksimiles der berühmtesten Landschaftsgemälde bieten detailreiche Einblicke in Klimts „florale Welt“ und demonstrieren die Vielfältigkeit seiner unverkennbaren, farbenprächtigen „Malmosaike“. Darüber hinaus beleuchtet die Sonderschau die Innovationen des floralen Kunsthandwerks sowie die Rolle Österreichs auf der Pariser Weltausstellung 1900. Auch der üppig blühende Klimt-Garten lädt zum Verweilen ein.

Vermittlungsformate
Trotz Covid-19 werden vielfältige Vermittlungsformate für die Besucher angeboten. Sonntägliche Gratis-Führungen mit einem Klimt-Vermittler aus der Region, florale Ausstellungsrundgänge am Wochenende vom 18./19. Juli 2020 oder privat gebuchte Touren lassen die Besucher in die Sommerfrische-Welt des Ausnahmekünstlers eintauchen und vermitteln den facettenreichen floralen Jugendstil der Jahrhundertwende. Schulklassen entdecken jeweils an Donnerstagen bei freiem Eintritt Gustav Klimts Attersee. Weiterführende Informationen sind auf der Website www.klimt-am-attersee.at zu finden. Buchungen nimmt das Besucherserviceteam des Klimt-Zentrums über entgegen.

Rahmenprogramm
Auch heuer lädt die gemeinnützige Klimt-Foundation, die die wissenschaftliche und wirtschaftliche Leitung des Museums am Attersee innehat, zu exklusiven Veranstaltungen.

Am 18. Juli präsentiert die Münchener Autorin Margret Greiner im Seewalchener Villenjuwel Villa Paulick ihre neueste Romanbiografie über das Wiener Werkstätte Testimonial Friederike Maria Beer-Monti (18/20 Uhr). Tickets hierfür sind über erhältlich.
In Kooperation mit dem Attergauer Kultursommer liest Schauspieler Michael Dangl am 19. Juli aus Arthur Schnitzlers „Reigen“ im Aichergut (11 bzw. 14 Uhr), abends findet bei Schönwetter ein open-air Konzert der „Tanzgeiger“ im malerischen Garten der Villa Paulick statt. Tickets sind über zu beziehen.

Alle für diese Veranstaltungen erworbenen Tickets gelten auch bis 26. Oktober 2020 als Eintrittskarte in das Klimt-Zentrum.

Sicherheits- und Hygienemaßnahmen
Die seit 15. Juni 2020 gültige Gesetzesnovelle ermöglicht den Besuchern die Ausstellungen des Klimt-Zentrums, ohne Mund-Nasen-Schutz zu besichtigen. Lediglich bei Führungen im Zentrum ist bis auf Weiteres das Tragen einer Maske oder eines Gesichtsvisieres verpflichtend. Outdoor-Führungen durch den Klimt-Garten oder entlang des Klimt-Themenweges sind von dieser Regelung ausgeschlossen. Bei Veranstaltungen und den damit einhergehenden fix zugewiesenen Plätzen entfällt ebenfalls die Maskenpflicht. Einzuhalten ist in jedem Fall der Abstand von zumindest einem Meter, gültig für Personen, die nicht zusammen im selben Haushalt leben. Die Handhygiene wird durch Desinfektionsmittel und Waschmöglichkeiten im Klimt-Zentrum gewährleistet. Diese Maßnahmen unterstützen weiterhin die Eindämmung des Coronavirus und ermöglichen einen entspannten und informativen Besuch im Gustav Klimt-Zentrum am Attersee.

Babyboom nach der Krise? Die Wette gilt!

ATTERSEE. Wirkt sich die häusliche Isolation positiv auf die Geburtenrate aus? Wenig Veranstaltungen, keine Sportereignisse oder Familienfeiern. Die vier Stern Betriebe am Attersee, die Attersee7-Hoteliers sind überzeugt, es wird einen Anstieg der Geburtenrate geben und haben für die zukünftigen Eltern bereits jetzt ein spezielles Angebot geschnürt.


Sie erwarten im Frühjahr 2021 Nachwuchs? Dann stützen auch Sie gewollt oder ungewollt die These der Attersee7 Hoteliers rund um den Attersee. Diese sind überzeugt, nach dem Corona Tief kommt das Geburten-Hoch und rechnen mit einem Babyboom. Diese Annahme ist aber nicht einfach so aus der Luft gegriffen. Denn seit vielen Jahren gibt es die These, dass nach Katastrophen wie etwa Hurrikane oder dem großen Stromausfall in New York die Geburtenrate steigt.„Wir waren wochenlang zu Hause, ohne Sportereignisse im Fernsehen, keine Kulturveranstaltungen und keine Restaurantbesuche – neun Monate später wird es einen Boom an Babys geben“, ist Rudolf Ecker, Sprecher der Attersee7 Hotels, überzeugt. Die ersten zehn Kinder, deren Tauffest 2021 in einem Mitgliedsbetrieb der Attersee7 gefeiert wird, erhalten ein hochwertiges Kinderbesteck-Set und einen Silber-Philharmoniker als Geschenk. Zum Schluss betonen die Attersee7: „Egal, ob mit oder ohne der ‚Quarantäne Auszeit‘, Kinder sind immer ein Lichtblick und wenn die Geburtenrate tatsächlich steigen sollte, dann hat die Krise auch etwas Gutes. In neun Monaten wissen wir mehr und freuen uns bereits jetzt auf unseren kleinen und großen Gäste.“