Ideensammlung: Atterseebahn soll attraktiver werden

ATTERSEE/VÖCKLAMARKT.  Attergau und Stern & Hafferl wollen Regionalbahn in Köpfen der Menschen verankern.

Attergaubahn290.000 Personen befördert die Atterseebahn im Jahr zwischen Vöcklamarkt und Attersee. Um die Regionalbahn noch attraktiver zu machen, sammelte Stern & Hafferl viele Ideen. „Eine gute Auslastung der Atterseebahn ist natürlich das Ziel. Viel wichtiger ist uns allerdings, das Herzstück eines gut funktionierenden Nahverkehrs zu sein und somit einen wesentlichen Beitrag für einen nachhaltigen Lebensstil in der Region zu etablieren“,  sagt Günter Neumann, Geschäftsführer der Verkehrsgesellschaft.

Um die Bedürfnisse der zukünftigen Fahrgäste zu erfragen, startete man eine Workshop-Reihe, die in Zusammenarbeit von Stern & Hafferl Verkehr und den Bürgermeistern der Gemeinden Attersee, St. Georgen und Vöcklamarkt sowie den Tourismusverbänden durchgeführt wurde. In Kleingruppen wurden Ideen zur Frequenzsteigerung auf der Atterseebahn erarbeitet. Es müsse gelingen, die Atterseebahn als potenzielles Verkehrsmittel in die Köpfe der Menschen zu bringen.

Gelingt es, ansprechende Pakete in Kombination mit Gastronomie oder Ausflugszielen und der Atterseebahn zu schnüren, erreicht man sicherlich, zusätzlich zum Schüler- und Pendlerverkehr, eine große zusätzliche Zielgruppe.

„Diese unglaubliche Fülle an konstruktiven Ideen und Anregungen, die aus der Bevölkerung gekommen ist, werden wir jetzt filtern und prüfen, um sie schlussendlich in das Maßnahmenkonzept zur Frequenzsteigerung der Atterseebahn einfließen zu lassen“, sagt Neumann. Diese Ergebnisse werden dokumentiert und in einem weiteren Schritt gemeinsam mit dem Tourismus, dem Regionalmanagement, dem oö. Verkehrsverbund und dem Land in ein langfristiges Maßnahmenkonzept eingearbeitet.

Quelle: OÖNachrichten

Leon Kienesberger aus Unterach startet bei den Europäischen Olympischen Jugendspielen in Sarajevo

UNTERACH. Wirtschafts- und Sport-Landesrat Achleitner verabschiedete drei oö. Sporttalente zu den Europäischen Olympischen Jugend-Winterspielen. Darunter auch das Sporttalent vom Attersee.

Unterach am Attersee

Landesrat Markus Achleitner mit Leon Kienesberger. Foto: LandOÖ/Daniel Kauder

Drei oberösterreichische Sport-Talente gehören dem rot-weiß-roten Team beim European Youth Olympic Festival (EYOF) von 9. bis 16. Februar in Sarajevo und Ost-Sarajevo an. Sie starten ab morgen, Dienstag: Leon Kienesberger und Huang Jett Haojie gehen im Biathlon an den Start, Stefanie Pesendorfer im Eiskunstlauf. Wirtschafts- und Sport-Landesrat Markus Achleitner verabschiedete die drei jungen Sportler mit den besten Glückwünschen und einem kleinen Geschenk: „Ich wünsche Leon, Huang und Stefanie, dass sie bei den Europäischen Olympischen Jugend-Winterspielen ihre bestmögliche Leistung erbringen können. Wir freuen uns zugleich, dass gleich drei große Talente das Sportland Oberösterreich vertreten.“ Neben den Sportlern sind auch drei oö. Betreuer beim EYOF dabei: Thomas Hebenstreit (Physiotherapeut), Markus Haider (Betreuer Eiskunstlauf) und Stefan Zulehner (Betreuer Ski alpin).

„Alle drei haben sich die Teilnahme bei den Europäischen Olympischen Jugend-Winterspielen durch starke Leistungen und ihr großes Talent in ihrer bisherigen noch jungen Karriere verdient. Wir drücken fest die Daumen, dass ihre sportlichen Hoffnungen in Sarajevo auch aufgehen“, betonte Landesrat Achleitner bei der Verabschiedung, zu der Stefanie Pesendorfer, Leon Kienesberger und Huang Jett Haojie mit den Eltern gekommen waren. Diese werden sie auch live vor Ort kräftig anfeuern.

Naturpark Attersee-Traunsee soll künftig auch „Sternenpark“ werden

Altmünster. Der Astronomische Arbeitskreis Salzkammergut wünscht sich, dass der Sternenhimmel über dem Naturpark Attersee-Traunsee erhalten bleibt.

Foto: Hannes Schachtner

Da die Menschen auch nachts sicher auf Straßen und Wegen unterwegs sein möchten, wurde die nächtliche Beleuchtung in den Ortschaften und Städten immer mehr. Neben zahlreichen Straßenlaternen erhellen zusätzlich auch Häuserfronten, Reklameschilder, Schaufenster und Wahrzeichen den Nachthimmel. Das viele Licht kommt aber nicht nur dort an, wo es beabsichtigt wird, sondern reflektiert über den Ortschaften in den Himmel. Dieses verlorene Licht führt dazu, dass es über bewohntem Gebiet immer heller wird. In den Naturpark-Gemeinden ist man noch in der glücklichen Situation, die beeindruckende Sternenpracht in vielen Nächten zu sehen. Um dies auch künftig zu behalten, setzt man in den Gemeinden bereits auf neueste Beleuchtungstechniken, um das Licht dorthin zu bringen, wo es wirklich benötigt wird und verringert somit die unnötige Lichtverschmutzung. Die Gemeinde Steinbach am benachbarten Attersee ist bereits Mustergemeinde für die Aktion „Besseres Licht“ des Landes Oberösterreich. „Durch den altersbedingten Zustand der Ortsbeleuchtung wurde eine Sanierung beschlossen. Dabei wurde gleich darauf geachtet, dass die Leuchtmittel nicht nur energieeffizienter, sondern auch die Beleuchtungsqualität optimiert wird“, sagt Ortschefin Nicole Eder und freut sich, mit dieser zukunftsweisenden Erneuerung gleich einen wichtigen Beitrag für das Projekt „ Sternenpark“ leisten zu können.

Quelle: Tips.at

Tolles Ergebnis bei Herbst-Tourismus im Salzkammergut

Salzkammergut. Die Zahlen beim Tourismus im Salzkammergut des vergangenen Sommers liegen weit über den Erwartungen.

Mitglieder blicken mit stolz einer positiven Tourismusentwicklung entgegen. Foto: Hörmandinger

Freute man sich schon über das Ergebnis der Monate Mai bis August 2018, das bei den Nächtigungen bei rund Plus sechs Prozent liegt, so schlägt der September alle Rekorde. Die Nächtigungen erhöhten sich um 19,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Dies entspricht einer tatsächlichen Steigerung von rund 92.000 Nächtigungen. Auch den Österreich-Vergleich braucht das Salzkammergut nicht zu scheuen – im Gegenteil. Kein Bundesland und keine österreichische Tourismusdestination erzielten einen nur annähernd erfolgreichen September. Auch der Oktober dürfte schon aufgrund der ausgezeichneten und stabilen Wetterlage ein beachtliches Nächtigungsplus aufzeigen. Man kann also auf das Ergebnis des Sommerhalbjahres von Mai bis Oktober, als auch des Kalenderjahres 2018 sehr gespannt sein.

Das Salzkammergut ist eine beliebte Urlaubsregion

Das Salzkammergut gehört zu den begehrtesten Urlaubszielen des Alpenraumes. Selbstverständlich spricht der allgemeine Urlaubstrend eindeutig für das Salzkammergut. Aber auch die Einzigartigkeit der Landschaft, das reiche kulturelle Erbe und eine Bevölkerung, die von der Wichtigkeit eines nachhaltigen Tourismus überzeugt ist, sind Kernfaktoren für den Erfolg. „Die einheimischen Unternehmer erkennen ihre touristische Chance und investieren vermehrt in ihre Betriebe. Aber auch Unternehmer und Persönlichkeiten, die nicht aus dem Salzkammergut kommen, erkennen die Chancen, die ihnen das Salzkammergut touristisch bietet. Daraus entsteht eine Eigendynamik, die es in den vergangenen Jahrzehnten in einer solchen Intensität nicht gegeben hat“, ist Mag. Michael Spechtenhauser, Geschäftsführer Salzkammergut Tourismus-Marketing GmbH (STMG), überzeugt.

Androsch will am Attersee ein luxuriöses Kurhotel errichten

Der Milliardär Hannes Androsch möchte in Steinbach am Attersee ein Gesundheitszentrum mit 60 Betten für gestresste Manager und Prominente errichten. Diese Vorstellung wurden bereits dem örtlichen Gemeinderat präsentiert, der den Plänen positiv gegenübersteht.

Hier soll das neuen Gesundheitshotel entstehen.

„Vivamayr“, hinter der Androsch und seine Familie steht, betreibt bereits in Kärntner Maria Wörth und im steiermärkischen Altaussee zwei Kurhotels. In Tageskliniken in Wien und in London werden die internationalen Kunden nachbetreut – darunter befinden sich Topmanager, Schauspieler oder Models, die abnehmen oder einfach abschalten wollen.

Nun sollen sich auch in Weißenbach am Attersee gestresste Manager oder Oligarchen erholen. In unmittelbarer Nachbarschaft des Europabades steht nämlich ein 6500 Quadratmeter großes Seegrundstück zum Kauf. Dort soll ein Hotel mit 60 Betten und Ganzjahresbetrieb entstehen. Die Rede ist von 100 Angestellten und einer Auslastung von 90 Prozent. „Für die Region und für die Gemeinde Steinbach wäre das super. Wir brauchen ohnehin ein gehobenes Hotel“, sagt Ortschefin Nicole Eder.

Quelle: OÖNachrichten