attersee

Regatta brachte sieben Millionen Euro Fördergelder in die Region

Regionalentwicklungsverein hat in 15 Jahren 150 Projekte in der Region Attersee-Attergau realisiert.

Der Regionalentwicklungsverein Attersee-Attergau (Regatta) feiert sein 15-jähriges Bestehen. Für Gründungsobmann Bürgermeister Johann Reiter handelt es sich dabei um eine Erfolgsgeschichte, die an die 150 Projekte in der Region ermöglicht hat.

vL: Johann Reiter, Nicole Eder, Leo Gander und Franz Hauser (Foto: OÖN/Hüttner)

„Meine Aufgabe ist es, aus Ideen Projekte zu machen“, erklärt Regatta-Geschäftsführer Leo Gander. Das brachte bislang sieben Millionen Euro an Leader-Fördergeldern an den Attersee. „Ein Euro Fördergeld löst das Zehnfache an Investitionen aus“, lautet die Faustregel, die klar macht, wie groß der wirtschaftliche Impuls ist.

An die 15.000 ehrenamtlichen Stunden hat Obmann-Stellvertreter Franz Hauser in das Projekt Atterwiki gesteckt: Das digitale Archiv der Region hat 4000 Fotos online, weitere 5000 Bilder sind noch vorhanden. Das Klimt-Zentrum, Gläsernes Tal oder Keltenbaumweg sind weitere Regatta-Projekte, die mit Preisen ausgezeichnet wurden. Obmann-Stellvertreter Bürgermeisterin Nicole Eder betont, dass der Verein bei den Einheimischen sehr gut ankomme.

QUELLE: OÖNachrichten

Nussdorfer Unternehmer siegt bei 24-Stunden-Rennen in Dubai

Äußerst erfolgreich verlief der Start in die Motorsportsaison 2017 für Michael Hollerweger. Der Nußdorfer sicherte sich gemeinsam mit dem Sorg-Rennsport-Team den Sieg in der Cup1-Klasse beim 24-Stunden-Rennen in Dubai. Bereits mit der Pole Position im Qualifying ließ das Quintett mit Hollerweger, Heiko Eichenberg, Stephan Epp, Christian Andreas Franz und Oskar Sandberg aufhorchen. Nach 497 gefahrenen Runden hatte das Team in seinem BMW M235i Racing dann auch tatsächlich die Nase vorn.

 

QUELLE: Bezirksrundschau Vöcklabruck

Betrieb will am Attersee Mineralwasser für Markt in USA und Asien abfüllen

Die Wiener Firma Vivida möchte von einem Brunnen in Weißenbach Wasser in Flaschen abfüllen und im amerikanischen und asiatischen Raum verkaufen. „Wir stehen dem Projekt neutral gegenüber“, betont Bürgermeisterin Nicole Eder (VP) auf Anfrage der OÖNachrichten. Ob aus dem Mineralwasser vom Attersee tatsächlich etwas wird, steht noch in den Sternen.

Mineralwasser vom Attersee

Foto: google.at/maps

Eine Vorentscheidung könnte allerdings am kommenden Dienstag fallen. Dann trifft sich der Steinbacher Gemeinderat mit Vivida-Geschäftsführer Herbert Hofbauer und Vertretern der Bundesforste als Grundbesitzer zu einer Klausur. „Dabei wird uns das Projekt vorgestellt, danach können wir das Für und Wider abwägen“, erläutert die Steinbacher Bürgermeisterin.

Gespräche seit einem Jahr

Die Vorgespräche über das Projekt ziehen sich mittlerweile seit einem Jahr hin. Eine erste Probebohrung war erfolgreich: Der Brunnen liefert mehr als fünf Liter Wasser in der Sekunde. Die Firma Vivida möchte auf einem Areal der Bundesforste, das neben dem Betonwerk Nöhmer liegt, eine Abfüllanlage für Mineralwasser errichten. Noch ist das Grundstück der Bundesforste als Wald gewidmet, allerdings wird es seit 1999 als Reserve für Betriebserweiterungen betrachtet. Dennoch ist dafür eine Umwidmung notwendig.

Bürgermeisterin Eder betont, dass es durch die Mineralwasserabfüllanlage überhaupt keine Auswirkungen auf die Steinbacher Ortswasserleitung gebe. „Wir haben so ein großes Trinkwasserreservoir, dass davon nur ein Drittel genutzt wird.“ Übrigens wird ein Teil der Gemeinde mit dem Wasser versorgt, das aus dem Weißenbachtal kommt.

Werbewert für Steinbach

„Wenn die Gemeinde etwas davon hat, warum sollen wir das nicht machen?“, geht Nicole Eder pragmatisch an das Thema heran. Ein Mineralwasser aus dem Weißenbachtal brächte einen enormen Werbewert für Steinbach, ist die Ortschefin überzeugt, weil der Abfüllort am Etikett angeführt werden müsse. Eventuell könnten durch eine Abfüllanlage auch neue Arbeitsplätze geschaffen werden, die in Steinbach ohnehin rar seien.

„Nach der Klausur werden wir uns im Gemeinderat mit dem Thema auseinandersetzen“, kündigt Eder an, das Projekt im Ortsparlament intensiv zu diskutieren, bevor eine Entscheidung getroffen wird. Dass das Thema Trinkwasser sensibel ist, sei ihr bewusst, betont sie.  (QUELLE: OÖNachrichten)

Große Erfolge bei Hippo-Therapie am Moarbachhof in Weissenbach

vL.: Barbara Hrouda, Therapie-Kind Dominik, Christina Forstinger

vL.: Barbara Hrouda, Dominik, Christina Forstinger

Gemeinsam helfen die beiden Schwestern Barbara Hrouda (Physiotherapeutin) und Christina Forstinger (Pferdewirtin) seit sieben Jahren, jenen Menschen, die in ihrem Leben schon schlimmes erfahren mussten oder bereits schwer beeinträchtigt das Licht dieser Welt erblick haben. Gemeinsam haben die Beiden im Weißenbacher Reitstall „Moarbachhof“ die Hippo-Therapie ins Leben gerufen und ermöglichen dabei, Krankheiten oder Beeinträchtigungen, auf den tierischen Therapeuten mit vier Hufen gezielt zu lindern. Eine extra konstruierte Rampe, ermöglicht es, auch den Kindern im Rollstuhl, sanft und sicher auf die eigens geschulten Therapiepferde zu kommen. Neben dem normalen Reitschule-Betrieb – vom Reiterpass bis hin zur Reit-Nadel sowie den zahlreichen Reitercamps wird außerdem ständig an neuen Therapien und Ideen für beeinträchtigte Kinder gearbeitet. Der „Moarbachhof“ ist somit seit Jahren, ein richtiger Magnet für alle Pferdefreunde geworden und nicht nur aufgrund seiner Lage. Eingebettet zwischen einem kristallklaren Attersee und einem imposanten Höllengebirge mit großen Koppeln und eigener Reithalle.

12. Eisarsch-Regatta am Attersee

„Frier dir den Arsch nicht sinnlos ab, sondern erfülle damit einen guten Zweck“, lautete das Motto auch beim 12. Eisarsch in Unterach am Attersee. Der Yachtclub Unterach veranstaltete Anfang Dezember bei eisigen Bedingungen das legendäre Charity Event am Attersee. Bei -2°C Lufttemperatur und einer gefühlten Windchill-Temperatur von -5°C, wagten sich 67 Starter im Optimisten auf den 8 °C kalten Attersee.

eisarsch atterseeDie eiskalte Brise aus Windrichtung Osten machte die Bergung von drei gekenterten Opti-Seglern, durch die einsatzbereiten Österreichische Wasserrettungs-Teams aus Unterach, Nußdof und Litzlberg notwendig. Der auffrischende Wind brachte den Sieger bereits nach 38 Minuten über die Ziellinie und sorgte für eine der schnellsten Eisarschregatten der vergangenen Jahre.

Im beheizten Zelt wurde dann nach der Siegerehrung bei Livemusik und bester Stimmung für den guten Zweck gefeiert. Der Yacht Club Unterach wird somit die Kindervilla in Steinbach am Attersee auch in diesem Jahr mit einer großzügigen Spende unterstützen können.  Quelle: Tips.at

Ältere Beiträge «